Das ISF®-Verfahren von Rösler: Für superfeine Oberflächen

ISF® steht für Isotropic Superfinishing – chemisch beschleunigtes Gleitschleifen. Das patentierte Verfahren in Zusammenarbeit mit REM-Chemicals wurde entwickelt, um hochwertige Teile möglichst kantenschonend zu bearbeiten. Es wird vor allem in den Bereichen Luft- und Raumfahrt, in der Motoren- und Rennsportherstellung, in der Medizintechnik sowie bei Hochpräzisionsteilen eingesetzt.

Beim ISF®-Verfahren handelt es sich um eine ideale Kombination aus chemischer und mechanischer Oberflächenbearbeitung. Durch Compounds im sauren Bereich wird zunächst eine dünne Oxidschicht auf den zu behandelnden Bauteilen angelegt, die anschließend durch optimal auf die Werkstücke ausgewählte Schleifkörper wieder abgetragen wird. Dadurch werden superfeine Oberflächen (im Endfinish Rauigkeitswerte von bis zu Ra = 0.02 μm, Rz = 0.14 μm) erzeugt, die dazu führen, dass Abroll- und Laufgeräusche von Bauteilen vermindert werden, sich die Reibung und damit der eingebrachte Energieaufwand verringern und sich Service-Intervalle und Lebensdauer verlängern.

Beispielanlagen aus dem Bereich Gleitschlifftechnik

Mögliche Werkstücke für den Prozess "ISF®"

  • Bauteile für Antriebstechnik PKW
  • Differentialgetriebe
  • Fahrzeug - und Industriegetriebe
  • Federn
  • Getriebeteile und Zahnräder für Industriegetriebe
  • Golfschläger
  • Gürtelschnallen und Accessoires
  • Hubschraubergetriebe
  • Kurbelwellen
  • Nockenwellen
  • Planetengetriebe
  • Pleuelstangen
  • Rennsport Getriebeteile
  • Schrägverzahnte Antriebsritzel
  • Tappets
  • Turbinenschaufeln
  • Wälz- und Kugellager
  • Werkzeuge
  • Zahnräder