Neuer Bereichsleiter Technik:
Dr. Thomas Luft stellt sich vor
Neuer Bereichsleiter Technik:
Dr. Thomas Luft stellt sich vor
KVP des Monats: Crimphandy verkürzt Durchlaufzeiten im Schaltschrankbau
Im Nachgang des Orange Day 2025: Gewinnerinnen der Chemistree-Aktion prämiert
Projektabschluss INNOWELT/ Bezug Gebäude 2
Gemeinsam für Rösler:
Wer feuert unsere Handballer beim BUSINESS CUP an?
Kunststoffentgraten für Stihl: Anspruchsvoller Kunde bekommt bestmögliche Prozesslösung
Wir haben neue Kollegen – Herzlich willkommen in der Rösler Group!
Herr Dr. Luft, stellen Sie sich doch bitte kurz vor.
Mein Name ist Thomas Luft. Ich bin 40 Jahre alt und wohne in Burgebrach im Landkreis Bamberg. Seit Anfang des Jahres arbeite ich bei Rösler und freue mich sehr, Teil des Teams zu sein.
In meiner Rolle als Bereichsleiter Technik arbeite ich eng mit meinen Kolleginnen und Kollegen zusammen, um gute technische Lösungen für unsere Kunden zu entwickeln. Unser gemeinsames Ziel ist es, unsere starke Marktposition weiter auszubauen.
Was sind Ihre zentralen Aufgaben bei Rösler?
Eine meiner wichtigsten Aufgaben ist es, aus der Unternehmensstrategie konkrete Pläne für neue Produkte und Technologien zu machen. Dafür beobachten wir genau den Markt und die Bedürfnisse unserer Kunden. So können wir passende Lösungen zur richtigen Zeit anbieten. Ein weiterer, wichtiger Schwerpunkt ist der Aufbau von modularen Produkten. Das bedeutet, dass unsere Produkte aus einzelnen Bausteinen bestehen, die flexibel kombiniert werden können. Dadurch können wir einfacher arbeiten, Kosten senken und gleichzeitig weiter wachsen.
Das klingt spannend! Wie genau kann uns dies gelingen?
Wir erreichen das, indem wir unsere Produkte in einzelne, klar definierte Bausteine, auch Module genannt, aufteilen. Jedes Modul erfüllt eine bestimmte Aufgabe und kann mit anderen Modulen kombiniert werden. So können wir für jeden Kunden eine passende Lösung zusammenstellen, ohne jedes Produkt komplett neu entwickeln zu müssen. Wenn ein Kunde zum Beispiel eine spezielle Funktion braucht, können wir einfach das passende Modul hinzufügen oder austauschen.
Das hat mehrere Vorteile für uns. Wir müssen weniger unterschiedliche Einzelteile entwickeln und verwalten, weil viele Module in verschiedenen Produkten wiederverwendet werden können. Dadurch wird die Arbeit in der Entwicklung einfacher und übersichtlicher. Auch in der Produktion wird es leichter, weil wir mit standardisierten Bauteilen arbeiten können. Das spart Zeit und reduziert Fehler. Im Einkauf können wir größere Mengen der gleichen Teile bestellen, was oft günstiger ist. Und auch im Vertrieb ist es einfacher, weil wir schneller passende Lösungen für Kunden zusammenstellen können.
Ein weiterer Vorteil ist, dass wir unsere Produkte leichter weiterentwickeln können. Wenn sich Anforderungen ändern oder neue Technologien dazukommen, müssen wir nicht das ganze Produkt anpassen, sondern nur einzelne Module verbessern oder ersetzen. So bleiben wir flexibel und können schneller auf Veränderungen reagieren.
Aus meiner Erfahrung sind solche modularen Lösungen auch für Kunden sehr interessant. Sie bekommen genau die Lösung, die sie brauchen, und können diese bei Bedarf später anpassen oder erweitern. Gleichzeitig profitieren wir als Unternehmen davon, weil wir effizienter arbeiten, Kosten sparen und die Qualität unserer Produkte verbessern können. Insgesamt hilft uns dieser Ansatz dabei, schneller zu reagieren, flexibler zu arbeiten und langfristig erfolgreicher zu sein.
Welche weiteren Aufgaben werden Sie vorantreiben?
Ein wichtiges Thema für die Zukunft ist die Digitalisierung und Automatisierung. Das betrifft sowohl unsere Produkte als auch unsere internen Abläufe. Wir möchten bestehende Lösungen Schritt für Schritt verbessern und gleichzeitig neue Technologien, Werkzeuge und Methoden gezielt einsetzen. Dadurch können wir schneller arbeiten, Abläufe vereinfachen und die Qualität unserer Ergebnisse weiter steigern.
Ein weiterer zentraler Punkt ist für mich die enge Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen. Viele Aufgaben sind heute so komplex, dass sie am besten gemeinsam gelöst werden können. Wenn Kolleginnen und Kollegen aus unterschiedlichen Fachbereichen ihr Wissen und ihre Erfahrungen zusammenbringen, entstehen oft bessere und durchdachtere Lösungen. Die Rösler INNOWELT bietet dafür sehr gute Voraussetzungen und unterstützt den direkten Austausch im Arbeitsalltag.
Ganz im Sinne unseres Firmenmottos „Finding a better way…“ geht es darum, gemeinsam neue und bessere Wege zu finden. Durch eine enge Abstimmung können wir schneller auf neue Anforderungen reagieren, Ideen weiterentwickeln und Innovationen vorantreiben. Mein Ziel ist es, diese Zusammenarbeit weiter zu stärken, damit wir unsere vorhandenen Stärken im Unternehmen noch besser nutzen und unsere Lösungen kontinuierlich verbessern können.
Was ist Ihr erster Eindruck von Rösler bisher?
In meinen ersten Monaten bei Rösler hat mich vor allem beeindruckt, wie viel im Unternehmen selbst entwickelt und produziert wird. Das bedeutet, dass viele wichtige Schritte – von der Idee bis zum fertigen Produkt – direkt hier im Haus stattfinden. Dadurch haben wir kurze Wege und können uns schnell austauschen. Wenn es Rückmeldungen oder Verbesserungsvorschläge gibt, können wir diese direkt aufnehmen und umsetzen, oft noch bevor das Produkt überhaupt an den Kunden ausgeliefert wird.
Das ist ein großer Vorteil, weil wir dadurch schneller lernen und unsere Produkte Schritt für Schritt besser machen können. Diese enge Verbindung zwischen Entwicklung, Produktion und anderen Bereichen hilft uns, die Qualität unserer Lösungen gezielt zu verbessern und besser auf die Wünsche unserer Kunden einzugehen. Am Ende sorgt das dafür, dass unsere Kunden zufriedener sind.
Sehr positiv ist mir auch die Zusammenarbeit zwischen den verschiedenen Abteilungen aufgefallen. Die Kolleginnen und Kollegen bringen ihr Wissen aus unterschiedlichen Fachbereichen ein und arbeiten gemeinsam an Lösungen. So entsteht ein gutes Gesamtbild, und wir können für jeden Kunden eine passende und durchdachte Lösung finden.
Ein wichtiger Punkt für die Zukunft ist aus meiner Sicht, dass wir dieses Wissen im Unternehmen noch besser nutzen. Viel Know-how ist bereits vorhanden, aber es sollte einfacher für alle zugänglich sein. Wenn wir unser Wissen besser teilen und strukturieren, können wir noch effizienter arbeiten, voneinander lernen und gemeinsam besser werden.
Und zum Abschluss unseres Gesprächs: Was sollten wir noch über Sie wissen?
Ich arbeite gerne analytisch und treffe Entscheidungen auf Basis von Zahlen und Fakten. Gleichzeitig weiß ich, dass man nicht immer alle Informationen haben kann und manchmal auch das eigene Gefühl wichtig ist. In Zukunft möchte ich moderne Werkzeuge wie Simulations- und Engineering-Software stärker nutzen, da andere Unternehmen hier oft schon weiter sind. Mein Ziel ist es, Rösler mit meiner Erfahrung zu unterstützen und gemeinsam erfolgreich zu sein. Wir wollen bessere Produkte entwickeln, effizienter arbeiten und unseren Kunden mehr Nutzen bieten. Die Ausgangssituation bei Rösler ist sehr gut, und es gibt noch viele Möglichkeiten, die wir nutzen können. Das gelingt aber nur, wenn wir uns alle weiterentwickeln und als Team gut zusammenarbeiten. Auf die gemeinsame Zusammenarbeit freue ich mich sehr.
Vielen Dank für das Interview!
Unser Vertrauensrat hat entschieden: Die schönsten drei Weihnachtsbäume, geschmückt mit einer Orange Day-Kugel, standen bei Rebecca Walther (Strategischer Einkauf), Lisa Ankenbrand (Projekteinkauf) und Nina Kurzendörfer (Finanzbuchhaltung).
Alle drei Gewinnerinnen haben am Orange Day im Labor der Abteilung Prozessmanagement Compound eine versilberte Christbaumkugel mitgenommen und mit einem Bild dieser Kugel am heimischen Weihnachtsbaum an der Chemistree-Abstimmung teilgenommen.
Als Dankeschön gab es für alle drei je einen Wunschgutschein in Höhe von 100 Euro, 75 Euro und 50 Euro.
Überreicht wurde der Gewinn von Stefan Thomann, dem Abteilungsleiter Prozessmanagement Compound. „Ich möchte mich an dieser Stelle noch einmal bei allen Kollegen bedanken, die uns am letzten Orange Day mit ihrem echten Interesse an unserer Arbeit eine große Freude gemacht haben. Die Vorstellung als Fokusabteilung hat dem ganzen Team riesigen Spaß gemacht. Danke auch an die vielen eingesendeten Christbaumkugel-Fotos. Leider konnten wir nicht alle prämieren. Umso mehr freue ich mich für die Kolleginnen, die unsere Jury mit ihren Bäumen überzeugen konnten.“
Am 18. April ist es so weit: Unser Rösler-Handball-Team tritt beim BUSINESS CUP 2026 in Coburg an. Dort messen sich Mannschaften verschiedener regionaler Unternehmen, präsentiert vom HSC 2000 Coburg und den Sana Kliniken Oberfranken. Wir freuen uns sehr, dass es dieses Jahr mit unserer Teilnahme klappt und wir so viele motivierte Mitspielende gefunden haben.
Damit dieser Tag zu einem echten Highlight wird, braucht unser Team nun vor allem eines: Zahlreiche Unterstützer am Spielfeldrand! Turnierbeginn ist um 12 Uhr, die Spiele finden in der HUK-COBURG arena und der BGS-Halle (Sportzentrum Nord) statt. Der Eintritt ist frei!
Der BUSINESS CUP steht für Teamgeist, Zusammenhalt und Spaß abseits des Arbeitsalltags. Genau das möchten wir gemeinsam erleben und als Rösler stark vertreten sein.
Und unser Team ist bestens aufgestellt: Die ersten Trainingseinheiten sind bereits gestartet, die Stimmung ist großartig und der Teamgeist spürbar. Vom Azubi bis zum Abteilungsleiter ist die Mannschaft bunt gemischt – und vor allem eines: hochmotiviert und hungrig auf den Wettbewerb.
Die Firma Stihl teilt mit Rösler nicht nur die Unternehmensfarbe – ein ikonisches Orange –, sondern auch einen extrem hohen Qualitätsanspruch, der selbstverständlich auch für Zulieferteile gilt. Am Standort USA gab es in einem konkreten Fall allerdings Qualitätsprobleme, welche das Unternehmen mithilfe der Technik und Prozesskompetenz von Rösler lösen konnte.
Dabei ging es um Zulieferteile aus Spritzguss, die nicht durchgehend den hohen Qualitätsanforderungen entsprachen, die Stihl an diese stellte. Deshalb entschied sich das Unternehmen dazu, eine eigene Fertigung für diese Teile aufzubauen. Auf der Suche nach einer Möglichkeit, die bei der Produktion entstehenden Grate zu entfernen, kam Stihl über einen Zulieferer auf Rösler.
Die Prozessvorgaben des Geräteherstellers waren anspruchsvoll: Die Vollautomatisierung der Fertigung von der Bestückung der Anlage über den eigentlichen Spritzgussprozess bis hin zum Entgraten und Reinigen der Werkstücke. Der Fertigungstakt pro zwei
Wie diese Herausforderung strahltechnisch zu meistern ist, wurde in intensiven Versuchen in unserem CEC in Untermerzbach erörtert, an denen die Mitarbeiter im Testzentrum genauso beteiligt waren, wie die Kollegen aus dem Vertrieb und dem Prozessmanagement. Auf Basis der Versuchsergebnisse wurde eine anwendungsspezifisch angepasste Wendebalkenanlage RWS 1200 konzipiert, eine speziell für die schonende Entgratung von Werkstücken aus Duroplasten und hochgefüllten Thermoplasten entwickelte Strahlanlage.
Die robotergeführte Anlage verfügt über zwei Arbeitsbereiche mit je zwei Satelliten, die mit speziell entwickelten Werkstückaufnahmen zur Befestigung der Kunststoffteile ausgestattet sind. Während die Teile in einem Arbeitsbereich entgratet werden, können im anderen Bereich fertige Teile entnommen und die Anlage neu beladen werden. Dadurch entstehen kaum Wartezeiten.
In der Strahlkammer sorgen unter anderem flexible Strahldüsen und eine genaue Drehpositionierung der Werkstücke dafür, dass auch schwer erreichbare Stellen, zum Beispiel Bohrungen, zuverlässig entgratet werden.
Nach dem Entgraten werden Staub und Strahlmittelreste mit Druckluft abgeblasen. Alle Abläufe – vom Greifen der Teile durch den Roboter bis zu den Strahl- und Abblaszyklen – sind in speziellen Programmen für jedes Bauteil gespeichert und werden auf dem Bildschirm der Anlage angezeigt.
Die RWS 1200-I4-SAT2 arbeitet sehr effizient. Statt der geforderten Taktzeit von etwa einer Minute benötigt sie für das Entgraten von zwei Teilen rund 15 Sekunden weniger. In dieser eingesparten Zeit werden keine Druckluft und kein Strahlmittel verbraucht, was den Energie- und Ressourcenverbrauch sowie die Prozesskosten reduziert.
Wohlgemuth, Xena
Mitarbeiterin Vertrieb Verfahrensmittel
Untermerzbach - Memmelsdorf
Albrecht, Jonas
Mitarbeiter Team - Schweißen 2
Untermerzbach - Memmelsdorf