Agenda 2030: Gemeinsam die Zukunft gestalten
Agenda 2030: Gemeinsam die Zukunft gestalten
KVP des Monats August: Einsparungen von Schweißgas im Stahlbau
Junge Kollegen auf Malta und in China: In Ausbildung und Studium den Horizont erweitern
Wieder fast ausverkauft: Rösler Open Air begeistert tausende Zuschauer
SAP S/4-Conversion: Integrationstest 1 erfolgreich abgeschlossen – nächste Schritte stehen an
Zusammenarbeit mit Orchid setzt neue Maßstäbe in der Implantatbearbeitung
Wir haben neue Kollegen – Herzlich willkommen in der Rösler Group!
In herausfordernden Zeiten muss man manchmal die Perspektive wechseln. Wie können wir die aktuelle Situation nutzen, um wieder auf Wachstumskurs zu kommen, und möglicherweise sogar gestärkt aus der Krise hervorzugehen? Wo liegen Einsparpotenziale, die bislang ungenutzt geblieben sind, und in welchen Bereichen müssen wir uns weiterentwickeln, um langfristig erfolgreich zu sein?
Mit diesen Fragen beschäftigen sich derzeit unsere Geschäftsführer und Bereichsleiter im Rahmen der Agenda 2030. Ziel ist es, die Zukunftsfähigkeit der Firma Rösler nachhaltig zu stärken. Mitte Juli fiel bei einem Kick-off-Workshop mit externer Moderation der Startschuss für diesen Prozess. Erste Ergebnisse werden bis Ende des Jahres erwartet.
Lernen findet nicht nur am Ausbildungsplatz oder im Hörsaal statt – manchmal führt der Weg dafür ins Ausland und sogar fast um die halbe Welt.
Unsere kaufmännische Auszubildende Jule Rippl hatte in diesem Sommer die Möglichkeit, zwei Wochen auf Malta zu verbringen und dort ihre Englischkenntnisse im Rahmen einer Sprachreise zu vertiefen. Dabei hat sie nicht nur jeden Tag Englisch gesprochen, sondern auch eine neue Kultur kennengelernt, internationale Kontakte geknüpft und viele spannende Orte entdeckt. Vor allem aber hat sie wertvolle Erfahrungen gesammelt, die ihr mehr Selbstständigkeit und Selbstvertrauen für ihren weiteren Weg geben.
Für Jan Ferber, dualer Student Data Science und Künstliche Intelligenz, ging es im Rahmen seines dualen Studiums bei Rösler sogar für vier Wochen nach China an die Xi’an Jiaotong-Liverpool University (XJTLU) in Taicang. Auf die „Immersive Technopreneurship Summer School“ war er durch die DHBW Mosbach aufmerksam geworden, wo er den theoretischen Teil seines Studiums absolviert. Weil er sich sehr für die Themen KI und neue Technologien interessiert, war für ihn schnell klar, dass er diese Chance nutzen möchte.
„Ein echtes Highlight meines Besuchs in China war ein Ausflug zu einem Unternehmen aus dem Drohnenbereich. Dort konnten wir einen Einblick bekommen, wie Drohnen in der Praxis eingesetzt werden und welche Technologien dahinterstecken. So wurde aus dem theoretischen Wissen schnell eine praktische Erfahrung,“ erklärt Jan.
„Auch abseits des Unterrichts hatte die Summer School einiges zu bieten. Der moderne Campus war nicht nur technisch sehr gut ausgestattet, sondern auch zum Wohnen ideal. Mit Unterkunft, Restaurants, Sportplätzen und kleinen Geschäften direkt auf bzw. in der Nähe des Campus war alles vorhanden, was man für die vier Wochen benötigte.“
Genau solche Erlebnisse erweitern den Horizont und fördern Kompetenzen, die weit über den Unterricht hinausgehen und auch im Berufsleben eine wichtige Rolle spielen.
Das Rösler Open Air in Eyrichshof hat in diesem Jahr mal wieder bewiesen, dass es zu den schönsten und beliebtesten Festivals in der Region gehört. Mit knapp 13.500 Besuchern wurde zwar kein neuer Zuschauerrekord erreicht, da in diesem Jahr aber auch nur sechs Konzerte stattfanden und von diesen viele bestuhlt waren, war das aber auch nicht zu erwarten gewesen. „Die guten Besucherzahlen freuen uns umso mehr, da die diesjährige Open-Air-Saison insgesamt in Franken, Bayern und ganz Deutschland schwierig ist“, erklärt Gaby Heyder vom Veranstaltungsservice Bamberg. Das Rösler Open Air stellt sich klar gegen diesen Trend und macht unseren Firmennamen Rösler jedes Jahr aufs Neue weit über die Grenzen der Region bekannt.
Ein Erfolgsgeheimnis des Rösler Open Airs ist – neben dem einmaligen Ambiente im Eyrichshofer Schlosshof – die gelungene Auswahl an unterschiedlichsten Künstlern und Bands, bei der jeder etwas Passendes für sich findet. Hier haben die Veranstalter auch in diesem Jahr wieder ein gutes Händchen bewiesen. Ganz besonders gut kam die Samstagsveranstaltung an: Mit 2.228 Besuchern war der Auftritt von „Schmidbauer, Kälberer und Ringlstetter“ sogar überverkauft: Wegen der enormen Nachfrage an der Abendkasse wurden spontan Stehplätze für die eigentlich bestuhlte Veranstaltung organisiert. Auch die übrigen Veranstaltungstage waren durchweg erfolgreich und gut besucht. Mittendrin feierten jeden Abend unsere 60 Mitarbeitenden, die Karten bei der internen Verlosung gewonnen hatten. Zu sehen, wie sich die Mitarbeitenden über ihre Karten freuen, die viele mit der Aussage „Ich habe davor noch nie was gewonnen“ in der Abteilung Marketing entgegennehmen, ist jedes Jahr aufs Neue eine wahre Freude. Ein kleines Zeichen der Wertschätzung seitens unserer Geschäftsführung, das wirklich gut ankommt, und ganz oft einfach auch die Richtigen trifft.
Ein riesiges Dankeschön geht auch in diesem Jahr wieder an das begeisterte Publikum und das gesamte Organisationsteam unter der Leitung unseres langjährigen Partners Veranstaltungsservice Bamberg. Wir freuen uns schon jetzt auf das Rösler Open Air 2027. Mit Hubert von Goisern steht der erste Künstler für das kommende Jahr bereits fest.
Bilder: BAM Magazin/Rudi Hein
Schöner Erfolg dank der Unterstützung zahlreicher Kollegen: Der erste große Integrationstest im Rahmen der Einführung von SAP S/4 – Hana konnte noch vor den Sommerferien erfolgreich abgeschlossen werden. In knapp sechs Wochen, vom 1. Juni bis zum 17. Juli, haben unsere Process Experts von Rösler Deutschland sowie den Niederlassungen rund 6.900 definierte Testfälle intensiv geprüft.
Das Ergebnis ist sehr positiv: Es traten insgesamt nur wenige Fehler auf, die auch bereits größtenteils durch die SAP-Organisation behoben werden konnten. Ein großer Dank gilt daher allen Process Experts, Key Usern und weiteren Kollegen, die mit viel Engagement und Einsatzbereitschaft zum erfolgreichen Abschluss der Testphase beigetragen haben. Nun laufen die Vorbereitungen für den Integrationstest 2, der am 31. August 2026 startet. Dabei geht es zunehmend um das Zusammenspiel verschiedener Bereiche und um komplette, abteilungsübergreifende Prozessketten, die Tests werden also komplexer.
Parallel arbeitet eine Projektgruppe an der Migration in das SAP Transportation Management (SAP TM). Unser bisher eingesetztes Touren-Tool Ortec soll künftig durch SAP Sub TM abgelöst werden. Auch hier ist die Projektgruppe sehr erfolgreich unterwegs: Alle bisherigen terminlichen Ziele wurden erreicht. In den kommenden Wochen wird die weitere Zeitschiene finalisiert.
Das Gesamtprojekt Einführung von SAP S/4 – Hana geht nun in die entscheidende Phase. Unser gemeinsames Ziel bleibt der Go-Live am 16. November 2026. Nach dem bisherigen Projektverlauf sieht es sehr gut aus, dass wir diesen Termin erreichen können. Dafür zählen wir weiterhin auf die Unterstützung unserer Kolleginnen und Kollegen.
Der Medizintechnik-Erstausstatter Orchid (mittlerweile Teil von Tecomet) mit Hauptsitz in den USA bietet seinen Kunden ein umfassendes Portfolio an Dienstleistungen (Schmieden, Gießen, 3D-Druck, Endbearbeitung usw.), um den orthopädischen OEMs einsatzbereite Implantate und Instrumente zu liefern. Mit mehr als 1.500 Mitarbeitern in den USA, Großbritannien und der Schweiz verfügt Orchid über jahrzehntelange Erfahrung in Bereichen wie Gelenkrekonstruktion, Wirbelsäule, Trauma, Sportmedizin, Dental- und Herz-Kreislaufchirurgie.
Bei der Oberflächenbearbeitung komplexer Femur-Bauteile, die als Gelenkersatz im Knie zum Einsatz kommen, setzte Orchid lange Zeit auf manuelle Verfahren. Dieser Ansatz ist – gerade in den USA – noch erstaunlich weit verbreitet. Doch seit rund zehn Jahren hat Orchid den Prozess automatisiert und setzt für das Schleifen und Polieren dieser Bauteile auf die Schleppschleif-Technologie von Rösler. Nur so können die extremen Anforderungen an die Gelenkersatz-Oberflächen zuverlässig eingehalten werden, heißt es von Orchid.
Der Schlüssel zum Erfolg ist für Orchid allerdings nicht nur die überragende Qualität der Maschinentechnik von Rösler, sondern das gemeinsame Prozessverständnis. Man habe erkannt, dass die Maschine allein nicht über den Erfolg entscheidet. Erst das optimale Zusammenspiel aller Faktoren führe zu stabilen, validierbaren Ergebnissen, erklärte einer der Verantwortlichen bei Orchid.
Heute sind sieben Schleppfinisher an den US-Standorten Oregon und Alabama sowie in Sheffield, Großbritannien, im Einsatz. Trotz unterschiedlicher Werkstücke, Prozesszeiten und Verfahrensmittel erzielen die Anlagen konsistent die besten Ergebnisse – reproduzierbar, skalierbar und unabhängig von Standort oder Bediener.
Mittlerweile geht die Zusammenarbeit zwischen Orchid und Rösler weit über das Schleppschleif-Verfahren hinaus. Am Standort Lansing/ Michigan (USA) sollen künftig Hüftschäfte nach dem Schmieden in Rösler-Fliehkraftanlagen gereinigt und entzundert werden – ein Zwischenschritt, der bislang manuell erfolgt und pro Werkstück, abhängig von der Ausgangsqualität, rund ein bis zwei Minuten dauert. Mit der Fliehkraftanlage können künftig bis zu 150 Teile gleichzeitig bearbeitet werden.
Auch in der Dentaltechnik steht die Partnerschaft vor dem nächsten Innovationsschritt: Für den Standort Santa Ana (USA) wird derzeit im Rösler-Testzentrum am Standort Battle Creek die Entgratung von Dentalinstrumenten mittels Schleppfinisher getestet.
Die Partnerschaft zwischen Orchid und Rösler basiert auf Vertrauen und einem engen, kontinuierlichen Austausch. Auch die Rösler-Niederlassung vor Ort hat ihren Anteil an dem Erfolg. Doch ohne die technische Exzellenz der Anlagen, die, ausgehend vom Standort Untermerzbach die Bearbeitung von Gelenkersatz in den USA und darüber hinaus neu definieren, wäre dies nicht denkbar.
Möx, Piere Pascale
Monteur Neumaschinenmontage
Untermerzbach - Memmelsdorf
Naperkowski, Nikolai
Mitarbeiter Restaurant
Untermerzbach - Memmelsdorf
Remke, Benedikt
Konstrukteur
Bad Lippspringe
Stahl, Stephan
Controller
Untermerzbach - Memmelsdorf
Stang, Lukas
Konstrukteur
Untermerzbach - Memmelsdorf