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Im Fertigungstakt der Spritzgussmaschine effizient zu grat- und staubfreien Duroplast- und Thermoplast-Komponenten
Die Verarbeitung von Kunststoffen hat bei der 1926 als Presswerk Ros gegrĂŒndeten Ros GmbH & Co. KG eine fast 100-jĂ€hrige Tradition. Inzwischen ist das Familienunternehmen in dritter Generation ein High-End-Partner fĂŒr technisch anspruchsvolle Spritzgussteile aus Duroplasten, Thermoplasten inklusive Polyphenylensulfid (PPS). Entwicklung, Werkzeugbau und Fertigung befinden sich am Unternehmenssitz in Coburg, produziert wird darĂŒber hinaus im thĂŒringischen Ummerstadt. FĂŒr die Entfernung der verfahrensbedingt entstehenden Grate arbeitet das Unternehmen seit 2006 mit Strahlanlagen von Rösler. Ausbau der StrahlkapazitĂ€t âDass wir 2021 an beiden Standorten unsere StrahlkapazitĂ€t erweitern mussten, lag einerseits an einem erhöhten Aufkommen von Kunststoffkomponenten, die Metallteile substituieren, beispielsweise von Thermomanagementsystemen fĂŒr die Automobilindustrie. Sie ermöglichen, Gewicht einzusparen und dadurch CO2-Emissionen zu verringern. Andererseits haben wir groĂvolumige neue AuftrĂ€ge fĂŒr die Herstellung duroplastischer Formteile, unter anderem von einem groĂen GartengerĂ€tehersteller, erhaltenâ, berichtet JĂŒrgen BĂ€r, zustĂ€ndig fĂŒr die technische Planung im Bereich Industrial Engineering bei Ros in Coburg. Nach GesprĂ€chen mit vier Herstellern von Strahlanlagen entschied man sich fĂŒr die Drahtgurt-Durchlaufstrahlanlage RSAB 470 und das Wendebalken-Strahlsystem RWS 1200 von Rösler. âAusschlaggebend waren die guten Erfahrungen mit den vorhandenen Anlagen, die kompakte Bauweise und solide Konstruktion sowie die umfangreiche Erfahrung des Unternehmens im Bereich Strahlen von Kunststoffteilenâ, merkt JĂŒrgen BĂ€r an. âAuĂerdem benötigten wir die Durchlaufstrahlanlage sehr schnell und Rösler bot uns an, die Maschine aus deren Customer Experience Center kurzfristig zu liefern.â Prozesssicheres und energieeffizientes Entgraten im Tempergestell Die flexible Hochleistungsanlage RSAB 470 wird am Standort Coburg fĂŒr das kontinuierliche Entgraten von Spritzgussteilen aus Duroplasten und dem Hochleistungsthermoplast PPS-GF eingesetzt. Nach der Bearbeitung erfolgt eine Temperbehandlung, fĂŒr die die Teile auf spezielle Gestelle gesteckt werden. Um den manuellen Aufwand fĂŒr das Teilehandling zu minimieren und das lose Auflegen der Teile auf den Drahtösengurt der Strahlanlage zu eliminieren, passte Rösler das Standard-WerkstĂŒcktransportsystem an den Workflow bei Ros an. Dies ermöglicht, die Tempergestelle direkt nach dem SpritzgieĂen mit den Teilen zu bestĂŒcken, auf den Vorrichtungen zu entgraten und dem Tempern zuzufĂŒhren. FĂŒr ein prozesssicheres und reproduzierbares Strahlergebnis verfĂŒgt die Anlage ĂŒber vier fĂŒr die Kunststoffbearbeitung entwickelte Turbinen, die ĂŒber und unter dem Gurt platziert sind. Sie applizieren das Strahlmittel â ein Polyamid-Korn mit 1 mm KantenlĂ€nge â stark beschleunigt von oben und unten auf die Teile. Im Gegensatz zur ĂŒblicherweise mit Druckluft betriebenen Injektorstrahltechnik arbeitet die Turbinenstrahltechnik mit den verwendeten Elektroantrieben erheblich energieeffizienter. âMöglichkeiten, Energieeinsparungen umzusetzen, fordert nicht nur unsere Zertifizierung nach DIN EN 50001, eine Verringerung des Energieverbrauchs ist auch unter Nachhaltigkeits- und Kostenaspekten heute dringend nötigâ, ergĂ€nzt JĂŒrgen BĂ€r. Eine StrahlmittelĂŒberwachung mit automatischer Nachdosierung gewĂ€hrleistet, dass das Strahlmittel immer in optimaler QualitĂ€t eingesetzt wird. Das Antistatiksystem mit automatischer Nachdosierung, die Strahlkammerabsaugung, eine zweistufige Abreinigung der Teile in der Auslaufzone der Anlage sowie die effektive Strahlmittelaufbereitung mit Siebvorrichtung und Kaskadenwindsichtung tragen ebenfalls dazu bei, dass die Teile bedarfsgerecht entgratet und sauber aus der Anlage kommen. Da durch die bei Ros eingesetzten Werkstoffe und das Polyamid-Strahlmittel explosionskritische StĂ€ube entstehen können, wurden die Anlagen mit speziellen, ATEX-konformen Filtersystemen ausgestattet. Einzelteile nachhaltig vollautomatisch entgraten Die Wendebalken-Strahlanlage RWS 1200 , mit der die StrahlkapazitĂ€t im Werk Ummerstadt erweitert wurde, kommt fĂŒr Bauteile aus PPS-GF mit einem HĂŒllkreis von bis zu 163 mm zum Einsatz. Passend zum Fertigungstakt der Spritzgussmaschine werden jeweils vier WerkstĂŒcke gleichzeitig in der vorgegebenen Zeit von 40 Sekunden entgratet. Die Anlage verfĂŒgt dafĂŒr ĂŒber zwei Bereiche, die jeweils mit vier Satelliten ausgestattet sind. Diese Konstruktion ermöglicht, dass parallel zum Entgratprozess die Be- und Entladung erfolgen kann. Unproduktive Nebenzeiten werden minimiert. FĂŒr einen energieeffizienten Betrieb appliziert eine Turbine Strahlmittel von oben auf die Teile auf den rautenförmig angeordneten Satelliten, die nicht nur rotieren, sondern auch in einer teilespezifisch festlegbaren Winkelstellung stoppen können. In Bereichen, die durch das Strahlmittel der Turbine geometriebedingt nicht erreicht werden, sorgen InjektorstrahldĂŒsen mit DruckĂŒberwachung an einer vertikal verfahrbaren Einheit fĂŒr eine prĂ€zise Entgratung. DafĂŒr lassen sich die DĂŒsen zusĂ€tzlich zur Hubbewegung ĂŒber ein Wegmesssystem exakt vor den Teilen platzieren, wobei sowohl oszillierend als auch punktuell gestrahlt werden kann. âUm hier den Druckluftverbrauch zu minimieren, arbeiten wir mit teilespezifischen Bearbeitungsprogrammenâ, berichtet JĂŒrgen BĂ€r. Ausgestattet ist die RWS 1200 darĂŒber hinaus mit einer automatischen Nachdosierung fĂŒr das Strahlmittel und das Antistatikmedium, einer Strahlkammerabsaugung und Strahlmittelaufbereitung. Das Familienunternehmen ROS Bereits seit 1926 steht das Familienunternehmen ROS GmbH & Co. KG fĂŒr PrĂ€zision in Kunststoff. Als Spezialist fĂŒr hochprĂ€zise technische Kunststoffspritzgussteile vertrauen fĂŒhrende Unternehmen aus den Bereichen Automotive, Medizintechnik, Elektrotechnik und weiteren Industrien seit mehr als 90 Jahren auf die QualitĂ€t der ROS-Produkte. Mit rund 300 Mitarbeitern an zwei Standorten in der Region Nordbayern/SĂŒdthĂŒringen kreiert und fertigt das Unternehmen mit eigenem Werkzeugbau hochprĂ€zise Werkzeuge fĂŒr die Verarbeitung von Hochleistungskunststoffen, woraus Funktionsteile entstehen.
Mass Finishing Work Piece Handling Series, Part 3 â Maintaining Wear Linings
Adequate wear linings are an important factor in ensuring work pieces are efficiently handled in a mass finishing machine. Along with the method speed of transfer as well as the media selection and separation, the condition of a machineâs wear lining factors into the quality of process results. Thick linings assist with work piece handling by providing a cushioning effect, yet thin or damaged wear linings allow unwanted knicks, scratches, and dings. With more than 80 years of expertise in surface finishing, Rosler can assist with all aspects of your mass finishing process including proactively eliminating potential work piece handling issues. Observing Machine Conditions Regularly checking the lining of your work bowl(s) and trough(s) for wear is one way to ensure parts donât get accidentally damaged during processing. Inspecting linings consistently will help identify repairable issues before permanent damage to the machine occurs. To effectively finish work pieces, media must be matched to the specific finishing task and the initial state of a work piece. For example, media used for deburring/edge radiusing and surface grinding can be very abrasive. If not properly protected by a suitable wear lining, the steel construction of a work bowl would be completely worn through in a few hours by contact with the media and work pieces. Polyurethane and, to a certain degree, rubber are excellent lining materials providing wear protection for thousands of operating hours. Even these materials wear through and must be periodically replaced with a new lining. Small areas can be temporarily patched with Polyurethane Repair Kits until the unit can be removed and professionally relined. If a reline is required, only use a qualified reline supplier such as the lining shop at Rosler. Relines are available in different degrees of hardness (shore A) and different qualities. Always make sure that the lining material is suitable for your specific mass finishing process. More information about specifying liner materials is available in a previous blog post . Side-by-side comparison of a vibratory bowl before and after relining Maintaining Process Stability Checking your work bowl lining for wear and replacing it in a timely manner is essential for the stability of your mass finishing process as a whole. In addition to worn work bowls, failure to ensure a proper protective lining can create other problems including: Work pieces getting stuck in the machine and, therefore, jeopardizing the integrity of different work piece batches. Media, water, and process chemicals can leak from the machine if the metal processing bowl is worn through and holes or cracks appear. Severe machine malfunction can occur when media or parts can get trapped in worn spots during the separation phase when the finished work pieces are separated from the media. Damage to the work bowl that is beyond repair, causing unnecessary downtime and requiring costly replacement parts. A weakened bowl can crack and make the entire machine unusable. Check your bowl lining at least monthly for wear or rips. The areas around drains, the parts loading chute, and around the unload areas will see the highest wear and are especially crucial. The ânail testâ makes checking the liner thickness easy. Push a nail through the liner until you hit the base metal and record the thickness of the liner. Keep track of the liner thickness over time to predict when you will need to replace your liner. Most liners are between 5/8 and 1 in (15-25 mm) thick. Plan to get your machine relined when the thinnest part of your liner is less than 1/4 in (6 mm) thick. Just as optimal media mix must be regularly monitored, so must the condition of a work bowl. If not, the entire process and downstream operations may suffer. The Rosler Way Maintaining adequate wear linings protects your work pieces, equipment, and overall mass finishing process. Contact us for mass finishing expertise and insight. The complete Mass Finishing Work Piece Series includes: Part 1 â Selecting the Best Work Piece/Media Separation Method . Part 2 â Preventing Drop Height Damage . Part 3 â Maintaining Wear Linings .
Rösler Smart Solutions: Digitales Prozesswassermanagement â Optimierte Gleitschliffergebnisse durch besseres ProzessverstĂ€ndnis
Mit Federn der 1889 von Siegmund Scherdel gegrĂŒndeten Drahtzieherei experimentierte schon Rudolf Diesel am ersten Dieselmotor der Welt. Inzwischen deckt die Scherdel-Gruppe von der Umformtechnik ĂŒber die Montage- und FĂŒgetechnik bis hin zur OberflĂ€chentechnik sowie den Maschinen , Werkzeug- und Anlagenbau ein breites Spektrum ab. Das heute mit 32 Standorten weltweit tĂ€tige Unternehmen steht seinen Kunden vom Briefing bis zur Serienfertigung als Partner zur Seite. Ergebnis sind Premiumprodukte, die nicht nur in der Automobilindustrie, sondern beispielsweise auch in der Medizintechnik, der Elektro- und Energietechnik im Einsatz sind. Dazu zĂ€hlen auch die Stanz- und Biegeteile, Federringe und Komponenten fĂŒr die ElektromobilitĂ€t, die bei der Scherdel Waldershof GmbH & Co. KG im bayerischen Waldershof gefertigt werden. Die Komponenten aus verschiedenen Stahllegierungen, Edelstahlen und Buntmetallen erhalten zum Teil in Gleitschliffprozessen den perfekten Schliff. Neben der eigentlichen Bearbeitungsaufgabe wie dem Entgraten und Kantenverrunden sind dabei eine anforderungsgerechte technische Sauberkeit sowie saubere OberflĂ€chen wichtige QualitĂ€tsmerkmale, sodass eine optische QualitĂ€tskontrolle einwandfrei durchgefĂŒhrt werden kann. Eine entscheidende Rolle dafĂŒr spielt die QualitĂ€t des Prozesswassers. Aufbereitung und Ăberwachung des Prozesswassers â fĂŒr viele Anwender und Betreiber Das Prozesswasser aus dem Gleitschliffprozess wird bei Scherdel Waldershof im Kreislauf gefĂŒhrt und durch eine halbautomatische Zentrifuge aufbereitet. Eine Ăberwachung der ProzesswasserqualitĂ€t erfolgte jedoch nur sehr eingeschrĂ€nkt in Form einer tĂ€glichen Kontrolle der Compound-Konzentration und mit wechselndem Personal, das ĂŒber kein tiefes Know-how zur Aufbereitung und Ăberwachung des Prozesswassers verfĂŒgte. âDurch den Eintrag von Ălen aus den Stanz-Biegeprozessen und Bandschmiermitteln sowie dem Material- und Schleifkörperabrieb verĂ€ndert sich die ProzesswasserqualitĂ€t. Einerseits nimmt die LeitfĂ€higkeit zu, was bei den optischen PrĂŒfungen zu fehlerhaften Ergebnissen fĂŒhrte. Andererseits wurden die Vorgaben hinsichtlich PartikelgröĂen und -mengen nicht immer eingehalten, woraus aufwendige Nacharbeiten oder sogar Ausschuss resultierteâ, berichtet Tobias König, Abteilungsleiter OberflĂ€che Gleitschleifen / Reinigen bei Scherdel Waldershof. Digitales Prozesswassermanagement bringt Transparenz und Know-how Entsprechend groĂ war das Interesse des Abteilungsleiters, als ihm der Einsatz der digitalen Prozesswassermanagement-Lösung âAdvancedâ von Rösler Smart Solutions als Pilotanwender vorgeschlagen wurde. Dieses neue Produkt fĂŒr die Prozesswasseraufbereitung fĂŒr halb- und vollautomatische Zentrifugen ermöglicht die anwenderorientierte Ăberwachung, Erfassung und Auswertung wesentlicher Prozessparameter. Dies sind: Compound-Konzentration (Titration oder Brechungsindex â BRIX), pH-Wert, LeitfĂ€higkeit, WasserhĂ€rte, mikrobiologische Belastung durch Bakterien, Hefen und Pilzen, Chloridgehalt, CSB-Wert (chemischer Sauerstoffbedarf), BIT-Gehalt (Biozide im Prozesswasser), Aussehen und Geruch. Angepasst an die jeweilige Anforderung an den Gleitschliffprozess, können die zu ĂŒberwachenden Parameter individuell ausgewĂ€hlt werden. In der ersten Ausbaustufe des Paketes âAdvancedâ erfolgen die Probennahme und Analyse manuell mittels entsprechendem Messequipment, das auf Wunsch mitgeliefert werden kann. Eingegeben werden die ermittelten Werte ebenfalls manuell. Auf Basis der eingegebenen Daten berechnet der in der Software hinterlegte Algorithmus direkt umsetzbare Handlungsempfehlungen, um bei Abweichungen vom zuvor definierten Soll- oder Toleranzwert eines oder mehrerer Parameter diese wieder in den vorgegebenen Bereich zu bringen und damit die ProzessstabilitĂ€t zu sichern. Die Handlungsempfehlungen enthalten darĂŒber hinaus ErklĂ€rungen, welche Folgen Abweichungen des jeweiligen Parameters auf die BearbeitungsqualitĂ€t haben. Da alle Parameter gespeichert werden, kann auf die Daten in Form von Tabellen und Verlaufsdiagrammen zugegriffen werden. Letzteres ermöglicht ungeplante Betriebsunterbrechungen durch einen erforderlichen Wechsel des Prozesswassers zu vermeiden und einen Neuansatz auf einen in den Betriebsablauf optimal integrierbaren Zeitpunkt zu legen. âRösler hat uns das digitale Prozesswassermanagement vorgestellt und wir haben sofort das Potenzial erkannt, durch diese Lösung mehr Transparenz und Prozesssicherheit zu erzielen. AuĂerdem haben wir die Möglichkeit gesehen, das ProzessverstĂ€ndnis unserer Mitarbeitenden durch die Handlungsempfehlungen mit entsprechenden ErklĂ€rungen deutlich zu verbessernâ, erklĂ€rt Tobias König. ProzessstabilitĂ€t und BearbeitungsqualitĂ€t optimiert Scherdel Waldershof nutzt das digitale Prozesswassermanagement fĂŒr eine halbautomatische Zentrifuge Z 800 von Rösler, die eine im dreischichtigem Betrieb laufende Gleitschliffanlage (Rösler R 620), mit Prozesswasser versorg. Ăberwacht werden die Compound-Konzentration und der pH-Wert jeweils einmal pro Schicht. Eine LeitfĂ€higkeitsmessung erfolgt einmal wöchentlich. Die Kontrolle der mikrobiologischen Belastung des Prozesswassers wird nach Bedarf durchgefĂŒhrt. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Aussehen und Geruch, die ebenfalls regelmĂ€Ăig erfasst werden, Anzeichen auf eine VerĂ€nderung liefern. âDie Messungen und die Erfassung der ermittelten Werte ist einfach und schnell durchzufĂŒhren. Der Zeitaufwand fĂŒr die Messung und Erfassung der Compound-Konzentration und des pH-Werts ist nahezu identisch mit dem der Kontrollen vorherâ, beschreibt der Abteilungsleiter. âAllerdings erhalten wir heute eine ĂŒbersichtliche Auswertung und im Falle von Abweichungen leicht verstĂ€ndliche und direkt umsetzbare Handlungsempfehlungen, die automatisch ausgegeben werden. Das trĂ€gt definitiv dazu bei, sowohl die Prozesswasser- als auch die TeilequalitĂ€t stabil zu halten und dadurch Nacharbeiten und Ausschuss um bis zu 50 % zu reduzieren.â Handlungsempfehlungen stehen aber nicht nur bei Sollwert-Abweichungen zur VerfĂŒgung, sondern auch fĂŒr bestimmte qualitĂ€tsmindernde Vorkommnisse wie Korrosion auf den Teilen, einer Schaumbildung im Gleitschliffprozess und bei unzureichender Bauteilsauberkeit, die beispielsweise Folgeprozesse beeintrĂ€chtigt. Um diese Probleme zu beseitigen, enthalten die Handlungsempfehlungen verschiedene MaĂnahmen sowie ErklĂ€rungen ĂŒber die ZusammenhĂ€nge im Prozess. âDie Kolleginnen und Kollegen in der Abteilung haben ĂŒblicherweise keine spezielle Ausbildung zum Thema Gleitschleifen und Prozesswasser. Durch die Handlungsempfehlungen wissen sie nicht nur, was im Fall des Falles zu tun ist. Sie erhalten auch entsprechendes Hintergrundwissen, sodass das Bewusstsein fĂŒr die ZusammenhĂ€nge zwischen ProzesswasserqualitĂ€t und TeilequalitĂ€t gestĂ€rkt wirdâ, merkt Tobias König abschlieĂend an.
Testing & Expertise Overcome Shot Blasting Challenges
For nearly a decade, Sales Representative and Interim Product Manager of Turbine Blast Equipment Zack Murray has been one of Roslerâs top shot blasting experts. Working with customers and our global Customer Experience Centers , he helps develop and test surface finishing machines and media in addition to dialing in specific process parameters. At times, adhering to the Rosler motto and guiding principle of âfinding a better wayâŠâ can be difficult and complicated. Luckily, Murray and the entire Rosler team are committed to delivering world-class surface finishing equipment, consumables, and service in a variety of industries . In this post, Murray shares the most challenging issue he has tackled at Rosler and how the team developed a solution. The Problem A customer contacted Rosler for help in processing relatively large magnesium automotive parts. Considering the need for high throughput speeds in combination with the size of the parts, Murray knew a turbine blast machine would be the best option. Shot blasting turbine âIn turn, the indication of a turbine blast machine meant that we were limited to metallic blast media,â Murray said, âas these machines are not typically suitable for mineral-based blast media such as aluminum oxide or glass beads. âMagnesium is a tricky material to blast in a turbine machine since it is prone to sparking with most metallic media. In addition to the fact that magnesium dust is highly flammable and combustible, we needed to avoid a potential recipe for disaster.â The process had to safely and efficiently deliver deburring and edge radiusing while minimizing the potential for sparking. The Solution Understanding that a relatively soft metallic media was required for safety and effectiveness, the team was left with the choice of aluminum or zinc blast media. Testing both media types demonstrated that results from the aluminum media most closely aligned with the customerâs desired process results. âUnfortunately, aluminum dust is also highly flammable and combustible,â Murray said. âThe combination of the magnesium and aluminum dust was potentially dangerous enough to warrant an St3 Dust Hazard rating, which is the most severe rating, indicating a very high potential for fire and/or explosion. âSince the customer was not at a point in their product development cycle where they could get a dust hazard analysis performed as a result of part availability, we had to assume that the dust would be rated at St3.â As such, a wet dust collector with an anti-oxidizing compound dosing system was suggested for the customer with the further recommendation that the dust collector be installed outside, away from areas that commonly see human traffic, and that exhaust air was absolutely not allowed to feed back into the building. Rosler RF 550 NS including sludge drag conveyor and high-efficiency design to reduce residual dust The Rosler Way With more than 80 years of experience and a portfolio containing more than 15,000 equipment and consumable products, solving challenges is what we do at Rosler. Testing for safety and efficiency is an important step in achieving a stable and repeatable surface finishing process. Contact us today to request free test trials in one of our global Customer Experience Centers and allow us to develop a solution for your unique challenges!
Blade Technology: Straight vs. Curved Blades Explained
As an expert in the shot blasting industry, Rosler knows about blade technology. All shot blasting machines require blades to propel media towards workpieces. While both straight and curved blades are used, each type offers advantages and disadvantages. What are the Differences? Straight blades are, as the name suggests, blades that do not have curvature when viewed from the side and do not possess tangential curvature with respect to the turbine. Curved blades are blades that have some degree of curvature when viewed from the side. As the newer design, curved blades are generally better than straight blades, but they also have some drawbacks related to longevity, maintenance, and cost of ownership. Wear Rates Historically, the largest disadvantage of the curved blade design is that the blade will wear at a disproportionate rate along the length of the curvature, meaning that the curved blade design would wear through quicker than straight blade design. Modern technology has allowed the industry to overcome this particular flaw through the careful selection of curvature angle of the blade based on blade material properties to the point that curved blades now have similar usable lives to straight blades. Change Out Times A further disadvantage that has historically plagued the curved blade design is that the shape of the blades and fixturing take longer to change out than straight blades. The Rosler Gamma G turbine with forged metal blades overcomes this issue through the use of a retaining pin allowing for rapid blade change outs . This problem still currently persists for hard metal blade designs. Cost The final disadvantage is that curved blades tend to be more expensive than the straight blade designs, depending on the blade material. For cast and forged blades, the price difference is relatively small; however, for hard metal machined blades, the cost difference can be quite significant. Advantages Despite the disadvantages, curved blades also offer advantages over traditional straight blades. The largest advantage that the curved blades offer over straight blades of equivalent size is that the curved blades have a greater radial component to their velocities while maintaining an equivalent tangential component. This provides a higher throwing speed of the blades on the media (at equivalent turbine rotational velocities and equivalent turbine diameter) and therefore greater impact energy being transferred to the workpiece, allowing for the removal of more severe contaminants. Alternatively, if greater impact energy is not needed, the turbineâs rotational velocity can be controlled via a variable frequency drive to slow the turbine down which, in turn, provides a greater media throughput at equivalent media throwing speeds when compared against a straight blade turbine. Curved blade designs function at their best when the parts have very difficult finishing requirements or when greater part throughput is necessary. Orientations Curved blades have two types of orientation that can be used: a Îł (The Greek letter gamma) shape and a C shape. The C shape has a greater curvature angle, allowing for a greater velocity/energy efficiency; however, the Îł shape blade has a blade longevity factor in that once one side has been worn down, the blade can be flipped for a second use, effectively doubling the bladeâs life. This is also an advantage over most straight blade designs. C-shaped blade Furthermore, the C shape does not have the ability to utilize a retaining pin for rapid blade changeout . The curvature angle of the blade (and therefore the blade's velocity and energy gain in comparison to a straight blade design) provides an equivalent lifetime based off of the material properties of the blade, namely its metal hardness. For modern metals, a cast blade can support a nearly negligible curvature without severely impacting its life, while a forged blade is capable of supporting a curvature angle that provides approximately a 7% increase in velocity (approximately 15% increase in energy) and a hard metal machined blade supports a curvature giving up to approximately 15% increase in velocity (approximately a 32% increase in energy) (utilizing a C shaped blade for maximum gain). The Rosler Way You can count on Rosler to help you find a better way when it comes to blade technology. Contact us today to discuss your unique challenges so we can identify the right blade for your needs.
Sauber Technologies baut Partnerschaft mit AM Solutions, eine Marke der Rösler Gruppe, aus
Sauber Technologies verlĂ€ngert seine Technologiepartnerschaft mit AM Solutions â 3D post processing technology, eine Marke der Rösler Gruppe, und geht damit einen weiteren Schritt in Sachen technologischer Innovationen. Die VerlĂ€ngerung der bereits 2021 geschlossenen Partnerschaft um weitere zwei Jahre ist eine logische Konsequenz der wertvollen und vertrauensvollen Zusammenarbeit, die beiden Parteien bereits hervorragende Ergebnisse beschert hat. Die automatisierte Nachbearbeitung von additiv gefertigten Teilen ist fĂŒr Sauber Technologies unverzichtbar, wenn es darum geht, reproduzierbare und hochwertige Bauteile wirtschaftlich herzustellen zu können, insbesondere im industriellen MaĂstab. Im vergangenen Jahr profitierte das Unternehmen bereits von Röslers langjĂ€hriger Erfahrung in der OberflĂ€chenbearbeitung, indem Sauber Technologies auf Nachbearbeitungslösungen der Rösler-Marke AM Solutions â 3D post processing technology setzte. Mehrere 3D-gedruckte Teile wurden auch im Alfa Romeo F1 Team ORLEN C42 verbaut, wodurch die strategische Partnerschaft letztendlich auch den Weg von der Fabrik auf die Rennstrecke fand. Unter der Marke AM Solutions â 3D post processing technology bĂŒndelt die Rösler Gruppe alle TĂ€tigkeiten rund um die additive Fertigung und bietet ein herausragendes Produkt- und Leistungsspektrum an, darunter Anlagen, Verfahrensmittel und Verfahrenstechnik fĂŒr die serienreife automatisierte Nachbearbeitung von 3D-gedruckten Teilen. Röslers langjĂ€hrige, branchenĂŒbergreifende Erfahrung in der OberflĂ€chenveredelung im industriellen Produktionsumfeld sowie der eigene Maschinenbau bilden ein starkes RĂŒckgrat der AM Solutions Angebote. Sauber Technologies und AM Solutions kooperieren im Rahmen ihrer Partnerschaft derzeit im Bereich der Nachbearbeitung 3D-gedrucketer Teile, welche mittels SLA (Stereolithographie) Technologie hergestellt werden. Ziel ist die Entwicklung von Lösungen, die die Effizienz des Reinigungsvorgangs und der Entfernung der StĂŒtzstrukturen maximieren. DarĂŒber hinaus nutzt Sauber Technologies bereits mehrere Gleitschliff- und Strahllösungen von AM Solutions. Christoph Hansen, COO Sauber Technologies: âIm Laufe des letzten Jahres war die Partnerschaft mit AM Solutions sehr wichtig fĂŒr uns. Unsere Gruppe konnte in mehreren GeschĂ€ftsvorhaben davon profitieren. Dies reichte von Windkanalmodellen bis hin zu hoch experimentellen Bauteilen und natĂŒrlich unseren Formel-1-Rennwagen. AM Solutions bereichert Sauber Technologies mit seinem auĂerordentlichen Erfahrungsschatz und den exzellenten Lösungen. Wir können 3D-gedruckte Teile nun schneller und effizienter herstellen, was zwei wesentliche Merkmale fĂŒr ein sich stĂ€ndig wandelndes GeschĂ€ft wie das unsere ist. Ich freue mich sehr, dass wir unsere Partnerschaft mit der Rösler Gruppe ausweiten und ich bin gespannt, was wir in Zukunft noch alles erreichen können.â Volker Löhnert, GeschĂ€ftsfĂŒhrer der Rösler OberflĂ€chentechnik GmbH: âDie VerlĂ€ngerung unserer Partnerschaft mit Sauber Technologies ist ein wichtiger Meilenstein fĂŒr AM Solutions â 3D post processing technology. Das Sauber-Team hat eine lange Tradition in der Verwendung von additiv gefertigten Bauteilen in seinen Formel-1-Rennwagen. Insbesondere in den Bereichen Design, Materialauswahl und Leichtbau bietet der 3D-Druck erhebliche Vorteile. FĂŒr die Optimierung der gesamten Prozesskette ist eine qualitativ hochwertige und reproduzierbare Nachbearbeitung von groĂer Bedeutung. Hier kommt unsere jahrzehntelange Erfahrung in der OberflĂ€chenbearbeitung ins Spiel â zusammen mit unseren maĂgeschneiderten Lösungen, die speziell fĂŒr die Besonderheiten von 3D-gedruckten Teilen entwickelt wurden. Aus diesen GrĂŒnden haben wir mit Sauber Technologies den perfekten Partner an unserer Seite."
Husqvarna setzt auf intelligent verkettete Anlagen von Rösler
Den KapazitĂ€tsengpass bei der OberflĂ€chenbearbeitung beseitigt Vor der Erweiterung und Modernisierung waren die Fliehkraftanlagen verschiedenen Gleitschliffprozessen fest zugeordnet. Diese Trennung der Bearbeitungsprozesse sollte eine Vermischung der ProzessflĂŒssigkeiten vermeiden und somit deren Reinigung erleichtern. Hierdurch konnten jedoch die Fliehkraftanlagen nicht flexibel verplant werden, weshalb die verfĂŒgbare KapazitĂ€t nicht wirtschaftlich genutzt werden konnte und EngpĂ€sse unvermeidbar waren. Um die Fertigung deutlich flexibler zu gestalten, ist die neue Fliehkraftanlage mit doppelter Dosiertechnik ausgestattet, sodass unterschiedliche Prozesse darin durchfĂŒhrt werden können. Zusammen mit der Integration der neuen Zentrifuge und der daraus resultierenden VergröĂerung und redundant ausgelegten AufbereitungskapazitĂ€t der ProzessflĂŒssigkeiten können die Bearbeitungsanlagen ohne mögliche QualitĂ€tseinbuĂen bei der TeilequalitĂ€t nun bedarfsgerecht geplant werden. Innovative Details fĂŒr höhere Prozesssicherheit bei kĂŒrzeren Bearbeitungszeiten FĂŒr eine optimierte und prozesssichere Bearbeitung sorgt bei der neuen Fliehkraftanlage mit kundenspezifisch konstruierter Beschickungslösung einerseits der speziell konzipierte ArbeitsbehĂ€lter mit erhöhtem Volumen, andererseits wird durch speziell entwickelte Strömungsleitsegmente und einfach auswechselbare âAnti-Schlupfâ Stege, in Kombination mit einem speziell ausgeformten Drehteller und einer erhöhten Antriebsleistung, eine bessere Durchmischung der meist mehrere Hundert Kilogramm schweren Teilecharge erzielt. Die daraus resultierende intensivere Bearbeitung ermöglicht kĂŒrzere Prozesszeiten und erhöht die ProduktivitĂ€t der Anlage deutlich. Ein weiteres Ausstattungsmerkmal, das Husqvarna sofort begeisterte, ist die vollautomatische Verstellung des Ringspalts zwischen Drehteller und BehĂ€ltermantel. Manuelle Einstellung und zeitraubende PrĂŒfung des SpaltmaĂes durch den Maschinenbediener werden damit vermieden und die intelligente Steuerung ermöglicht zusĂ€tzlich, dass die Fliehkraftanlage selbststĂ€ndig auf ein bauteilgerechtes SpaltmaĂ einstellt. AuĂerdem wird der Spalt auch wĂ€hrend des Bearbeitungsprozesses ĂŒberwacht und bei Bedarf automatisch nachjustiert, was ein Alleinstellungsmerkmal von Rösler ist. Diese Technologie verhindert, dass insbesondere dĂŒnne und filigrane Teile wĂ€hrend der Bearbeitung in den Spalt gelangen und einen erhöhten VerschleiĂ oder gar Maschinenschaden verursachen. Neben der Prozesssicherheit erhöht die automatische Spalteinstellung die AnlagenverfĂŒgbarkeit, da keine Zeit mehr fĂŒr die Einstellung benötigt wird. VollstĂ€ndige Prozesskontrolle und Traceability Zum Auftragsumfang zĂ€hlte auch die Verkettung der Gleitschlifftechnik mit der Anlage eines Nachfolgeprozesses inklusive der Ăbermittlung von Programmen und Prozessdaten, sowie die Einbindung der Anlagen in das bestehende Manufacturing Executive System (MES) von Husqvarna. Dadurch ist eine vollstĂ€ndige und lĂŒckenlose Prozesskontrolle und RĂŒckverfolgbarkeit des Anlagenzustandes und der Bearbeitungsparameter gewĂ€hrleistet. Digitales Prozesswassermanagement - bis zu 50 % weniger Frischwasserverbrauch und lĂ€ngere Standzeit der ProzessflĂŒssigkeit Da die Prozesswasseraufbereitung bei Husqvarna sehr anspruchsvoll und herausfordernd ist, legt das Unternehmen groĂen Wert auf die Integration des digitalen Prozesswassermanagements von Rösler Smart Solutions in den modernisierten Wasserkreislauf. Diese innovative, interaktive Monitoring-Lösung fĂŒr die Prozesswasseraufbereitung mit halb- und vollautomatischen Zentrifugen ermöglicht die Ăberwachung, Erfassung und Auswertung wesentlicher Prozessparameter. Entsprechende Handlungsempfehlungen, die automatisch ausgegeben werden, ermöglichen den Frischwasserverbrauch deutlich zu verringern und die Standzeit der ProzessflĂŒssigkeit kostensparend zu erhöhen. Auf Basis zunĂ€chst manuell durchgefĂŒhrter Analysen konnte der erforderliche Wechselintervall fĂŒr die ProzessflĂŒssigkeit um bis zu 50 % verlĂ€ngert werden. Die erzielte StandzeitverlĂ€ngerung liegt ebenfalls bei bis zu 50 %. Projektrealisierung in Time Umgesetzt wurde die KapazitĂ€tserweiterung und Modernisierung mit einem anspruchsvollen und ambitionierten Zeitplan. Dabei konnte Rösler trotz der derzeitigen UnwĂ€gbarkeit hinsichtlich TeileverfĂŒgbarkeit den vereinbarten Liefertermin nicht nur einhalten, sondern das System sogar zwei Wochen frĂŒher bei Husqvarna in Betrieb nehmen. Rösler Smart Solutions â verbesserte TeilequalitĂ€t und minimierter Ausschuss Im Einsatz ist Rösler Smart Solutions auch bei der Scherdel Waldershof GmbH & Co. KG, die aus Stahllegierungen, EdelstĂ€hlen und Buntmetallen Stanz- und Biegeteile sowie Komponenten fĂŒr die Automobilindustrie fertigt. Bei der Gleitschliffbearbeitung sind neben dem Entgraten und Kantenverrunden eine anforderungsgerechte technische Sauberkeit sowie einwandfrei saubere OberflĂ€chen fĂŒr die nachfolgende optische QualitĂ€tskontrolle zu erreichen. Dabei kam es aufgrund der bisher einfachen QualitĂ€tsĂŒberwachung des Prozesswassers anhand weniger Parameter immer wieder zu RĂŒckstĂ€nden auf den bearbeiteten Teilen, die nur durch kostspielige Nacharbeiten entfernt werden konnten, bevor die Teile zum Kunden geliefert wurden. Dies hat sich durch den Einsatz des digitalen Prozesswassermanagements von Rösler Smart Solutions geĂ€ndert. Die ĂŒbersichtliche Auswertung und die leicht verstĂ€ndlichen, direkt umsetzbaren Handlungsempfehlungen vom âdigital Guideâ sorgen dafĂŒr, dass die ProzesswasserqualitĂ€t stabil ist und damit auch die TeilequalitĂ€t. Nacharbeiten und Ausschuss haben sich nun um bis zu 50 % reduziert. Durch stabileren Prozess Wirtschaftlichkeit erhöht mit digitalem Prozesswassermanagement Bei der Wegmann Automotive GmbH, WeltmarktfĂŒhrer fĂŒr Auswuchtgewichte, erfolgt die Aufbereitung des Prozesswassers durch eine vollautomatische Zentrifuge. Den Prozess hatte der Mitarbeiter eigentlich auch gut im Griff. Trotzdem entschied man sich fĂŒr den Einsatz des Rösler Smart Solutions. Denn aufgrund unterschiedlicher Anforderungen â die Gewichte aus Stahl erhalten im Gleitschliffprozess einen Korrosionsschutz, bei den Teilen aus Zink muss fĂŒr eine nachfolgende Beschichtung eine vorgegebene OberflĂ€chenspannung erzielt werden â fĂŒhrte eine zu hohe oder zu geringe Compound-Konzentration zu Nacharbeiten und Ausschuss. Eine mikrobiologische Belastung, die den Korrosionsschutz beeintrĂ€chtigen kann, hatte man nicht im Blick. Auch hier sorgt das interaktive Prozesswasser-Monitoring mit Rösler Smart Solutions fĂŒr einen stabileren Prozess sowie eine erhöhte Wirtschaftlichkeit.
How to Use a Vibrascope to Measure Vibratory Bowl Amplitude and Frequency
When it comes to mass finishing , amplitude and frequency require balance and careful consideration. Amplitude is a measure of movement and intensity while frequency refers to the rate of repetition. The wrong amplitude, for example, can create lackluster finishing results and longer processing times if it is too low. If too high, it can cause unnecessary wear and tear on the machine. Creating Vibratory Energy Whether rotary or tub style , mass finishing vibrators always include two key components: a work bowl containing the finishing media and the work pieces. Firmly attached to this work bowl is a vibratory drive system generating the energy to put the media and work pieces in motion. The work bowl with an attached vibratory drive system sits on a number of coil springs â in some cases on air cushions â which in turn sit on a machine base. The springs, respectively, act as air cushions allowing the work bowl to âfree floatâ up and down within a certain distance. Example of vibratory drive The force from the vibratory drive system moves the media and work piece mix within the work bowl. Depending on the type of finishing machine, this force is generated by vibratory motors or electric motors driving a shaft with one or multiple imbalance units attached to it. Imbalance units are made up of a rotating shaft with out-of-balance counterweights at each end of the shaft. Due to its imbalance, the rotating shaft causes an intense wobbling effect. Common drive systems in vibratory bowls and tubs include foot motors for small tub vibrators, flange motors for rotary vibrators, and multiple imbalance units with electric drives for large tub vibrators. The Effects of Vibration Since the work bowl with attached vibratory drive system is loosely sitting on the coil springs or air cushions, the energy induced by the vibratory drive system causes the work bowl to move up and down within a relatively narrow distance band at the speed of the rotary drive system. The maximum up and down displacement of the vibrating work bowl from its position of rest is an indicator of the vibratory intensity and is called amplitude. Measuring & Reading Amplitude Understanding your machineâs amplitude is part of the process to dialing in precise surface finishing results. The amplitude â actually the double amplitude from upper to lower peak â is mostly measured in mm. In finishing vibrators, the amplitude is usually between 3 and 6mm. Rosler uses a visual devise called a vibrascope, a sticker applied to the outside wall of the work bowl, to visually measure amplitude. This sticker contains a row of 7 circles with diameters from 1 to 7 mm. Example of Rosler's Vibrascope sticker The simplest way of reading the amplitude is by observing the vibroscope sticker as the machine is in operation. The vibration of the work bowl has the visual effect of showing two rows of circles, with some circles being completely apart and some overlapping. The two circles which are apart but nearly touch each other represent the observed amplitude value. Adjusting Amplitude The vibratory intensity or amplitude of a machine is determined by three factors. Adjusting one or more of these factors will adjust the resulting amplitude. Speed of the Vibratory Drive System â Higher rotary speeds produce higher amplitude. Mass of the Imbalance Weights â Heavier imbalance weights produce higher amplitude. Angle or âLead Angleâ Between the Two Imbalance Weights â Smaller angles produce higher amplitude. The highest intensity is produced at zero degrees, while the lowest â practically no vibration â is produced at 180 degrees. Rosler advises adjusting one factor at a time for the most accurate fine tuning as well as safety and longevity of the machine. The speed and amplitude in finishing vibrators cannot be increased beyond a certain value; otherwise the machine would destroy itself. The acceleration, consisting of rotary speed and amplitude must not exceed 6g. At high rotary speeds, the imbalance weights must be set for a low amplitude (mass of the imbalance weights and lead angle). At lower speeds, the imbalance weights can be set for a higher amplitude. The Rosler Advantage Machines built by Rosler run with more frequency and less amplitude, meaning our media contacts a workpiece more times and is gentler than competing machines. This unique advantage of Rosler equipment creates less wear on media and machines while producing greater longevity. The ability to reduce amplitude yet deliver the desired surface finishing produces less machine shaking and part damage while slowing the rate of machine wear. When using vibratory bowls and tubs, most of Roslerâs competitors hit harder. While impressive, the force of those hits may not produce the most efficient results. Finding the Right Settings In the above graph, the numbers highlighted in yellow are the optimal combination of amplitude and frequency. Amplitude settings depend on the machine set-up, workpiece condition, and desired outcome. Not sure what amplitude is best for your unique needs? Trust the experts at Rosler to conduct a trial and dial in the results before you purchase a machine. The Rosler Way Whatever your mass finishing needs are, you can count on Rosler to help you find a better way. Contact us today to discuss your unique challenges and request a free trial in one of our Customer Experience Centers .
New Deflashing Equipment Assists 30-year Customer Increase Production
For over 30 years, Berker GmbH & Co KG (Berker) has trusted Rosler shot blasting equipment in its manufacturing processes. A member of the Hager Group since 2010, Berker is one of the leading manufacturers of high-end electrical components, from timeless classical switches to intelligent electrical systems for buildings. The company also supplies switches for electrical appliances and automobiles. The Situation Berker primarily uses continuous feed systems such as loop and flat belt machines to deflash plastic components including switching elements, electrical outlet covers, frames, and more. Increased production volume at its Wenden-Ottfingen manufacturing location led Berker to decide to invest in an additional shot blast machine in 2018. The new investment was intended to replace an existing continuous feed loop belt system with the latest deflashing technology. Its specifications called for increased capacity and high equipment availability. The Solution After the capacity requirements had been established, Rosler developed a system concept that fully met the customerâs technical and economic demands known as the RSBS 1702 continuous feed loop belt blast machine. Equipped with two direct-drive blast turbines , the new Rosler machine produces excellent deflashing results combined with an extremely high degree of process stability. The machine includes a host of technical features including modern PLC controls, an optimized media cleaning and recycling system with a vibratory screen and air wash separator, a sensor-controlled media replenishment unit, automatic replenishment and mixing of anti-static compounds, noise protection, an automatic standby module, and a dust collector. The new machine design also allows the automatic deflashing of large work pieces which could not be handled with the old equipment and has been in operation since 2020. The Advantages Rosler is grateful to have the opportunity to assist a 30-year customer achieve new efficiencies even in the midst of a global pandemic and labor shortage. Automated aspects of Berker's new system went beyond improved efficiency and capabilities to provide an additional advantage in the reduced need for manual labor. Like many employers, Berker has faced increasing competition for manpower. The use of work piece handling systems, conveyor belts, and robots have helped bridge the gap in human resources and maintain production rates. Additionally, in the world of manufacturing, this mitigation of human intervention offers even greater and more measurable efficiencies and consistent quality. The Rosler Way âFinding a better wayâŠâ is more than a motto at Rosler; itâs our mission. With more than 80 years of experience and a portfolio containing more than 15,000 equipment and consumable products , solving challenges is what we do. Contact us to learn how we can help you achieve more efficient, automated surface finishing.
Hot Air and Media-Based Systems Offer Drying Options for Mass Finishing
With few exceptions, mass finishing processes require the addition of water and compounds to produce the desired results. That means finished work pieces discharged from the finishing machine are wet. Since possible corrosion or problems with subsequent manufacturing steps are possible, the finished work pieces must undergo a drying operation. While not as complex as the mass finishing process itself, drying nevertheless requires careful consideration to ensure that the work pieces are completely dry and free of any water or dirt spots. Rosler has extensive experience developing dryers for a wide range of work pieces and the expertise to assist with process parameters and settings. Work Piece-Based Machine Settings Machine settings for speed and temperature must be matched to the work pieces and their surface condition to ensure the lowest possible energy use to complete the task. For work pieces with complex shapes, including undercuts and/or internal passages, the dryer speed may have to be lower for a longer dwell time in the machine. In addition, the temperature setting may have to be higher. Work pieces with simple shapes can be dried at a higher speed and a somewhat lower temperature. Machine Types Dryers are categorized by their drying method, specifically based on whether they use a drying medium or hot air. Rosler offers a variety of machine options in both categories, each with its own unique capabilities. Rosler rotary dryer with supervelat Rotary Vibratory Dryers Known as the RT model range, rotary vibratory dryers utilize a drying media and are ideal for small- to mid-sized work pieces with relatively simple work piece shapes. Rotary vibratory dryers are the most common drying systems. Rosler belt dryer Belt Dryers The BT model range of belt dryers uses hot air to dry work pieces. These machines are ideal for mid-sized to large work pieces with complex shapes. Belt dryers are also widely used, especially when drying media might get lodged or trapped in the parts. Rosler drum dryer Drum Dryers Utilizing a drying medium, the TT drum dryer model range is particularly useful with mid-sized, cup-shaped work pieces as well as for parts that require gentle handling to prevent part-on-part damage. Rosler drying centrifuge Drying Centrifuges The hot air drying and work piece handling of the HTZ model drying centrifuge is capable of processing very small work pieces that are too small to be treated in other devices. The centrifugal force in combination with heated air ensures efficient drying of parts that are processed in batches. Special Rosler vibratory dryer Special Rotary Vibratory Dryers For drying operations that must be absolutely free of dust, such as polished coin blanks, special rotary vibratory dryers utilizing hot air are available. Determining the best options of various designs requires careful consideration of the overall process. Drying Media Maizorb drying media Made from crushed corn cobs, maizorb is the most common type of drying media. Its granule sizes range from approximately 0.002 to 0.2 in (0.5 to 5 mm). Regular replacement with new media is important to reduce the impact of residual contaminants, such as oil, media fines, and undersized media pieces, picked by the drying media. If not regularly refreshed, these contaminants can be transferred to work pieces. Stampings, for example, carry large amounts of oil into the finishing machine, requiring media replacement every few days. Conversely, media used in die casting processes can be used for a few weeks before being replaced. Work Piece Action Points As with any manufacturing process, regular observation is advised even with automated systems. For hot air and media-based operations, regularly check if the work pieces are dry when coming from the dryer. If not, change the machine settings (speed, temperature, airflow) to ensure that the work pieces are dry. In machines utilizing drying media, check dried work pieces for dirt spots on the surface. If spots appear, quickly replace the drying medium. The Rosler Way Decades of experience and ability to design, service, and maintain machines as well as the consumables and accessories to get the finish you require make Rosler a well-rounded surface finishing expert. Contact us to discuss your drying and general mass finishing needs.
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