Keramikschleifkörper in verschiedenen Formen
VERFAHRENSMITTEL

Keramikschleifkörper

Keramikschleifkörper – die langlebigen, effektiven Alleskönner

Keramikschleifkörper sind Alleskönner - und die am weitesten verbreitete Schleifkörperart überhaupt. Sie eignen sich hervorragend zum aggressiven Gleitschleifen und Kantenverrunden für härtere und zähe Materialien, gleichzeitig aber auch für das Bearbeiten von weicheren Werkstoffen wie Aluminium oder Messing, aber auch Kunststoff und Holz. Das macht sie für alle Anwendungsbereiche interessant - von der Medizintechnik bis hin zur Luftfahrt, der Rüstungsindustrie oder dem Werkzeugbau und der Fahrzeugbranche.

 

Vielfältige Produkte stehen zur Verfügung

Die Produktion der keramischen Schleifkörper ist bei Rösler ein Kerngeschäft: Seit weit über 60 Jahren entwickeln wir diesen Artikel stetig weiter und verfügen heute über das größte Schleifkörperportfolio der Welt. Damit bieten wir für jeden Kunden, jeden Warenkorb und jede Herausforderung die optimale Lösung – und wenn es sie noch nicht gibt, entwickeln wir sie. So entstehen Keramikschleifkörper, die individuell auf die Bedürfnisse unserer Kunden in der ganzen Welt zugeschnitten sind.

Keramikschleifkörper bieten viele Vorzüge: Sie haben eine hohe Standzeit und bieten ein gut ausgewogenes Verhältnis von Langlebigkeit und Performance. Sie behalten ihre Form auch im Dauereinsatz und werden lediglich durch den Abrieb kleiner. Das ermöglicht ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis.

Selbst Miniaturschleifkörper von 0,7 mm können realisiert werden. Mit ihrem höheren spezifischen Gewicht können keramische Schleifkörper gegenüber gleichgroßen Kunststoffschleifkörpern punkten. Im Vergleich zu Schleifkörpern aus Kunststoff können Keramik-Varianten meist sauberer und mit weniger Wasser und Compound arbeiten.

Porzellan-Bruch als Schleifkörper war gestern: Präzision Stück für Stück

Die Produktion der Schleifkörper aus der Keramik-Kategorie erfolgt bei Rösler an den Standorten Deutschland und USA: Dazu wird eine Mischung aus tonigem Material, Sand und einem Schleifmittel feinst vermalen, in präzise Form gebracht und bei über 1.300 Grad Celsius gesintert.

Als Schleifmittel kommen abrasive Zusätze wie Korund oder Siliciumcarbid bzw. eine Kombinationen aus diesen zum Einsatz. Über verschiedene Rezepturen werden unterschiedlichste Aufgaben von Polieren bis Starkschleifen abgedeckt - mit entsprechenden Auswirkungen auf die Schleifleistung.

Eine hohe Vielfalt an unterschiedlichen Typen, Größen und Geometrien lässt nahezu keine Wünsche offen und bietet für jede Anforderung das perfekte Werkzeug. Doch die Schleifkörper können nicht nur schleifen, sondern auch polieren - und damit glatte, hell glänzende Oberflächen erzeugen.

Die Werkzeuge der Gleitschlifftechnik:
Keramische Schleifkörper im Überblick

Keramikschleifkörper Dreieck (D)
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Dreieck (D)

Das Keramikdreieck ist das absolute Multitalent unter den Schleifkörpern und bietet bei sehr vielen Anwendungen das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Mit seiner kantigen Geometrie sorgt es für eine hohe Abtragsleistung. Die Auswahl an Größen und gewünschter Schleifleistung ist nahezu unbegrenzt.

Keramikschleifkörper Dreieck – großer Radius (F)
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Dreieck – großer Radius (F)

Das „F“-Dreieck ist durch den deutlich größeren Radius stabiler und damit unempfindlicher gegen mechanische Belastung als das Standard-Dreieck. Es kommt hauptsächlich in Fliehkraftanlagen und in Prozessen mit hoher mechanischer Belastung erfolgreich zum Einsatz.

Keramikschleifkörper Dreieck – Schrägschnitt (S)
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Dreieck – Schrägschnitt (S)

Schrägschnitte steigern gegenüber Dreiecken die Abtragsleistung. Mit diesen Schleifkörpern lassen sich auch schwer zugängliche Werkstückpartien oft besser erreichen.

Keramikschleifkörper Dreizack (DZ)
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Dreizack (DZ)

Für die Bearbeitung von Verzahnungsteilen oder schwer zugänglichen Konturen bedarf es spezieller Schleifkörperformen: Dreizack und Dreizackschrägschnitt können oftmals bis in den Zahngrund am Werkstück arbeiten. Durch den Flächeneinzug gegenüber der Dreiecksgrundform ist eine lange, formstabile Nutzung möglich.

Keramikschleifkörper Dreizack – Schrägschnitt (DZS)
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Dreizack – Schrägschnitt (DZS)

Auch die Grundform Dreizack erhält durch den Schrägschnitt eine höhere Performance. Besonders schwer zugängliche Werkstückpartien können meist noch effizienter erreicht werden.

Keramikschleifkörper Ellipse (E)
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Ellipse (E)

Ellipse und Ellipsenschrägschnitte sind vornehmlich Glättungsschleifkörper. Ihre formbedingten, guten Gleiteigenschaften behandeln die Werkstücke schonend und hinterlassen eine gleichmäßig homogene Oberfläche.

Keramikschleifkörper Ellipsenschrägschnitte (ES)
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Ellipsenschrägschnitte (ES)

Dieser Schleifkörpertyp ist eine Weiterentwicklung der Grundform Ellipse. Damit lassen sich auch Ecken und Kanten besser erreichen und Sie vermeiden so „Bearbeitungsschatten“.

Keramikschleifkörper Granulat (G)
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Granulat (G)

Für das leichte Entgraten und Glätten oder Reinigen sowie Polieren von Werkstücken auch in Innenbereichen (Rohre oder längere Sackbohrungen) eignet sich Granulat (Kugel). Verklemmungen in Werkstücken können fast ausgeschlossen werden. Beachten sollte man, dass nur ein punktueller „Schleifangriff“ auf die Oberfläche erfolgen kann und somit der Materialabtrag äußerst gering ist.

Keramikschleifkörper Kegel (K)
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Kegel (K)

Die Kegelform verspricht aufgrund ihrer spezifischen Ausprägung insbesondere bei Werkstücken mit Bohrungen und Öffnungen eine besonders lange Nutzungsdauer. Sie kombiniert hohen Materialabtrag mit feinem Oberflächenbild und schützt die Kanten der Werkstücke. Bei flächigen Werkstücken wird die Separierfähigkeit optimiert, sodass keine Schleifkörper zusammen mit den Werkstücken ausgetragen werden.

Keramikschleifkörper Pyramide (P)
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Pyramide (P)

Drei gleiche Flächen garantieren eine hohe Formstabilität über die gesamte Einsatzdauer hinweg. Der meist unwesentliche Geometrieverlust minimiert Schleifkörpereinklemmungen in Nuten und Bohrungen. Die kompakte Form bietet ideale Separiervoraussetzungen und ebenso beste Voraussetzungen für die Untergrößenabsiebung, die automatische Abtrennung von zu klein gewordenen Schleifkörpern.

Keramikschleifkörper Quinto (QZ)
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Quinto (QZ)

Der Quinto ist eine gelungene Kombination aus Flächen und Rundungen. Werkstückflächen sowie enge Radien werden gleichermaßen gut bearbeitet wie Durchbrüche und Schlitzbereiche.

Keramikschleifkörper Winkel (W)
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Winkel (W)

Die Winkelform dieses Schleifkörpers unterstützt besonders die Umwälzbewegung in der Gleitschliffanlage. Schwierige, enge Konturen und Schlitzbereiche lassen sich ebenso wie die Außenkantenverrundung effizient erledigen.

Keramikschleifkörper Zylinder (Z)
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Zylinder (Z)

Müssen Innenbereiche von Rohrabschnitten bearbeitet werden, eignen sich Zylinder. Sie punkten aber noch in weiteren Bereichen: Zylinder werden auch für schonende Bearbeitungsaufgaben eingesetzt und gelten auch als idealer Polier-Schleifkörper. Ihre „rollende Form“ ist hervorragend in puncto Separierfähigkeit, insbesondere bei flächigen Werkstücken.

Keramikschleifkörper Zylinderschrägschnitt (ZS)
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Zylinderschrägschnitt (ZS)

Dieser Schleifkörpertyp fädelt sich am schnellsten und häufigsten während der Bearbeitung an den Problemzonen ein und durchläuft Durchgangsbohrungen oder Durchbrüche ohne großen Widerstand. Die zylindrische Form minimiert das Verklemmungsverhalten in Werkstückkonturen. Glättungs- und Polierprozesse, aber auch die Bearbeitung von filigranen Werkstücken lassen sich damit gut abbilden. Beim Separieren verhält sich der Zylinderschrägschnitt ebenso positiv wie die Zylinderform.

MultiShape
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MultiShape (MS)

Weltweit einzigartige Schleifkörperform, die sich durch allseits gekrümmte Flächen, verbunden mit Spitzen, beschreiben lässt. Das Einsatzgebiet reicht vom Entgraten bis hin zum Glätten der Werkstückoberflächen.

Stern
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Stern (ST)

Vier aktive Spitzen leisten sehr gute Detailarbeit für das Entgraten und Schleifen von komplex geformten Werkstücken. Bei Bohrungen und Durchlässen kann der Schleifkörper über seine Form sehr lange standhalten.

Paraboloid
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Paraboloid (PA)

Der Paraboloid ist vornehmlich ein Glättungsschleifkörper. Seine formbedingten, guten Gleiteigenschaften behandeln die Werkstücke sehr schonend und sorgen für einen gleichmäßigen und sanften Materialabtrag.

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