ProzessflĂŒssigkeiten mit Zentrifugalkraft aufbereiten

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Effiziente Trennung von Fest- und FlĂŒssigstoffen
Ob Prozesswasser, KĂŒhlschmiermittel, Lackschlamm oder andere verunreinigte ProzessflĂŒssigkeiten – EffektivitĂ€t und Wirtschaftlichkeit der Aufbereitung hĂ€ngen entscheidend von der eingesetzten Technik ab. Auf Basis robuster und ausgereifter Zentrifugentechnik bietet Rösler Lösungen, die durch technische und wirtschaftliche Vorteile auftrumpfen.

Die KreislauffĂŒhrung von ProzessflĂŒssigkeiten stellt unter ökologischen und wirtschaftlichen Aspekten hohe Anforderungen an die Aufbereitungstechnik. Die leistungsstarken Anlagen von Rösler, die nach dem Prinzip der 2- oder 3-Phasen- Trennung mit Zentrifugalkraft arbeiten, setzen bei einem breiten Anwendungsspektrum Standards und lassen sich bei Bedarf individuell anpassen. Bei den halbautomatischen Systemen Z 800 erfolgt der Schlammaustrag manuell, die Anlagen der Z 1000-Serie sind mit automatischem Schlammaustrag ausgestattet.

Robuste, wartungsfreundliche Konstruktion

Um eine hohe Abscheiderate, ZuverlĂ€ssigkeit und VerfĂŒgbarkeit zu gewĂ€hrleisten, sind die Konstruktion der Zentrifugensysteme und deren einzelne Komponenten wie Motor, Pumpen, Ventile, Rotor und SchĂ€lmesser ausgesprochen robust ausgefĂŒhrt. DarĂŒber hinaus zeichnen sich die Anlagen durch einen wartungsfreundlichen Gesamtaufbau, mit einem vom Motor entkoppelten Rotor mit indirektem Riemenantrieb, aus. Gefertigt wird der bis zu 30 kg Schlamm fassende Rotor aus Aluminium oder Edelstahl – letzteres verhindert beispielsweise bei sauren oder sehr salzhaltigen Medien, SiC- und glaspartikelhaltigen AbwĂ€ssern chemische Reaktionen und ein „Zerfressen“ des Rotors.

Starke Leistung im Dauerbetrieb

Je nach Reinheitsanforderungen und physikalischen Grenzen hinsichtlich PartikelgrĂ¶ĂŸe und -gewicht erzielen die Systeme eine Durchsatzleistung von 6.000 l/h. Durch die hohe Beschleunigung bis 2.000-g werden Partikel grĂ¶ĂŸer 2,0 ” aus der FlĂŒssigkeit abgeschieden und lagern sich an der Rotorwand als stichfester Schlamm an. Der Einsatz spezieller, umweltvertrĂ€glicher Prozesswasserreiniger ermöglicht auch die Abscheidung sehr feiner Feststoffpartikel. Dies sorgt unter anderem bei der Aufbereitung von KĂŒhlschmiermittel (KSS) fĂŒr eine lĂ€ngere Standzeit des Bearbeitungsmediums. Die Gefahr eines Bakterienbefalls wird durch den Austrag der Feinstpartikel erheblich reduziert. Die so gereinigte ProzessflĂŒssigkeit wird ĂŒber ein SchĂ€lrohr je nach Anwendung in den Kreislauf zurĂŒckgefĂŒhrt oder entsorgt.

FĂŒr den automatischen Schlammaustrag entwickelte Rösler eine ĂŒberzeugende technische Lösung: Im Gegensatz zu herkömmlichen Anlagen, bei denen das SchĂ€lmesser ĂŒber einen Getriebemotor angetrieben wird und stĂ€ndig im Rotor mitlĂ€uft, ist es bei der Z 1000 feststehend. Über einen Pneumatikzylinder wird es in den langsam drehenden Rotor eingefahren und schĂ€lt den Schlamm ohne Belastung der Lagerung heraus. Nach dem SchĂ€lvorgang wird der Rotor automatisch gespĂŒlt, um eventuell noch vorhandenen Restschmutz zu entfernen, der beim folgenden Reinigungszyklus eine Unwucht und damit einen Lagerverschleiß verursachen könnte. DarĂŒber hinaus sind die Anlagen serienmĂ€ĂŸig mit einem UnwuchtwĂ€chter ausgestattet.

Im Einsatz bewĂ€hrt – auch bei der KSS-Aufbereitung

Anlagen fĂŒr die Aufbereitung von ProzessflĂŒssigkeit von Rösler sind in der LackschlammentwĂ€sserung, der holzverarbeitenden und Glasindustrie, in der Waferproduktion, im Bereich von ECM-Anlagen sowie zur Aufbereitung von KĂŒhlschmiermitteln in der CNC-Fertigung und von SĂ€geemulsionen im Einsatz. So nutzt beispielsweise der Werkzeugmaschinenfabrik Waldrich Coburg GmbH ĂŒber 20 Anlagen von Rösler um KĂŒhlschmiermittel aufzubereiten. Die Systeme sind als 3-Phasen-Anlagen ausgefĂŒhrt. Dies ermöglicht, dass neben Feststoffen auch das beim Gewindebohren verwendete Schneidöl abgeschieden und ĂŒber ein zweites SchĂ€lrohr ausgetragen wird. Im Gegensatz zu herkömmlich fĂŒr die KSS-Aufbereitung verwendeten Bandfiltern entfallen bei der Zentrifugentechnik die Kosten fĂŒr das regelmĂ€ĂŸig zu tauschende Filtervlies und dessen Entsorgung.
Um die LeistungsfĂ€higkeit der Zentrifugentechnik zu testen, bietet Rösler eine halbautomatische Testanlage fĂŒr Versuche vor Ort.

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