Rundvibrator

Rundvibratoren fĂŒr die Großteil- und Kleinserienbearbeitung

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Absolute Prozesssicherheit und Reproduzierbarkeit fĂŒr hochwertige Gussteile.

FĂŒr das Gleitschleifen von Gussteilen, die als große Einzelanfertigungen oder in kleinen Serien unter anderem fĂŒr die Luftfahrt, den Turbinen - und Pumpenbau produziert werden, bietet Rösler speziell ausgefĂŒhrte Rundvibratoren. Diese gewĂ€hrleisten auch bei komplexen Teilegeometrien die prozesssichere und reproduzierbare Bearbeitung mit minimiertem Personalaufwand.


Besonders bei sehr hochwertigen und/oder geometrisch komplexen Gussteilen, beispielsweise Bliskscheiben, Turbinenkomponenten, Statoren und Impellern, erfolgt die OberflÀchenbearbeitung hÀufig noch manuell. Dies verursacht nicht nur hohe Personalkosten, auch Prozesssicherheit und Reproduzierbarkeit des Ergebnisses sind nicht gewÀhrleistet.


FĂŒr diese Anwendungen hat Rösler mit der DL-Reihe spezielle Rundvibratoren und Verfahrensmittel konzipiert. Die WerkstĂŒcke werden hier mit dem schwingenden ArbeitsbehĂ€lter fest verbunden, wodurch eine sehr hohe BearbeitungsintensitĂ€t erreicht wird. Selbst WerkstĂŒcke mit innliegenden Konturen lassen sich damit prĂ€zise bearbeiten. Typische Außendurchmesser von Gussteilen, die in diesen Rundvibratoren gleitgeschliffen werden, liegen bei bis zu 2.000 mm, wobei sich auch Prozesse fĂŒr WerkstĂŒcke mit deutlich grĂ¶ĂŸeren Abmessungen realisieren lassen. Die BefĂŒllung der Anlagen mit Schleifkörpern kann manuell oder automatisiert erfolgen.

Reproduzierbar von Ra 25 ”m zu Ra 6 ”m
Im Einsatz ist ein solcher Rundvibrator beispielsweise bei einer Aluminiumgießerei. Das Unternehmen produziert sowohl im Sand- und Kokillenguss als auch in Niederdruckgussverfahren unterschiedlichste WerkstĂŒcke fĂŒr die Luftfahrt, Medizintechnik, Energietechnik sowie den Motoren- und Schienenfahrzeugbau. Darunter auch verschiedene Ventilatoren-LaufrĂ€der mit Durchmessern bis 1.100 mm fĂŒr Airconditioningsysteme, die bis vor kurzem manuell geschliffen wurden. Um einerseits die Prozesssicherheit und Reproduzierbarkeit zu erhöhen, andererseits den Personalaufwand zu reduzieren, investierte das Unternehmen in eine R 420 DL. Je nach AusfĂŒhrung der LĂŒfterrĂ€der können in der Anlage mehrere Teile in einem Gleitschliffprozess bearbeitet werden. Um vom Ausgangszustand Ra 25 ”m die
geforderte OberflÀchenrauigkeit von Ra 6 ”m zu erreichen, ist eine Bearbeitungszeit von rund zwei Stunden erforderlich.


Bearbeitungszeit mehr als halbiert
Die SEKO edm a.s. im tschechischen Louny hat sich auf die Herstellung von Komponenten fĂŒr die Energieerzeugung im Turbinenbereich spezialisiert. Dazu zĂ€hlen Ringe fĂŒr Gasturbinen aus einem hochlegierten Edelstahl, die einen maximalen Durchmesser von 1.500 mm und einen Wert von bis zu 100.000 Euro haben. Dass man bei der Bearbeitung dieser hochwertigen WerkstĂŒcke den Fokus auf maximale Prozesssicherheit legt, ist verstĂ€ndlich. Weshalb das Unternehmen von manueller auf die maschinelle Bearbeitung in Rundvibratoren der Reihe R 1500 DL umgestellt hat.


Nach der Fertigung weisen die Turbinenkomponenten eine OberflÀchenrauigkeit von Ra 4,0 ”m auf. Statt der im manuellen Prozess erforderlichen Bearbeitungszeit von 40 Stunden, wird nun bereits nach rund 15 Stunden ein Zielwert von Ra 0,8 ”m erreicht. SEKO edm profitiert somit auch von der deutlich erhöhten KapazitÀt.