06/2026

Inhalt / Themen

Surface Finishing Center in Wien eröffnet – Lohnbearbeitung jetzt auf 1.000 mÂČ

KVP des Monats Juni: Optimierung am Siebeinsatz des S1-Trichters

Gemeinsam zum Go-Live: Rund 70 interne Process Experts und Key User unterstĂŒtzen unsere SAP S/4 – Conversion 

Sportliche Highlights im Juni – starke Leistungen unserer Kollegen

AM Solutions erweitert S1 Familie: S1 Basic feiert erfolgreich Weltpremiere in Lyon

Wir haben neue Kollegen – Herzlich willkommen in der Rösler Group!


Surface Finishing Center in Wien eröffnet – Lohnbearbeitung jetzt auf 1.000 mÂČ

Wir sind wieder ein StĂŒck gewachsen – und darauf sind wir ziemlich stolz!

Unser Standort in Wien ist seit vielen Jahren ein zuverlĂ€ssiger Partner fĂŒr die Strahl- und Gleitschlifftechnik im sĂŒdosteuropĂ€ischen Raum. Ganz besonders im Bereich der Lohnbearbeitung hat sich das Team mit viel Know-how, Serviceorientierung und erstklassigen Ergebnissen einen hervorragenden Ruf erarbeitet.

Die Nachfrage nach hochwertiger OberflĂ€chenbearbeitung ist in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestiegen – und die bisherigen RĂ€umlichkeiten vor Ort sind schlichtweg zu klein geworden. Umso mehr haben wir uns gefreut, Mitte Juni die Eröffnung der neuen Lohnbearbeitung an dem Standort feiern zu können.

Nach nur rund 40 Wochen Bauzeit stehen unseren Wiener Kollegen nun moderne RĂ€umlichkeiten mit rund 1.000 Quadratmetern FlĂ€che und deutlich erweiterten KapazitĂ€ten zur VerfĂŒgung. Mehr Platz, mehr Anlagen und weiterhin die gleiche Leidenschaft fĂŒr perfekte OberflĂ€chen. ErgĂ€nzt wird der Neubau durch ein eigenes Customer Experience Center, in dem Bearbeitungsprozesse gemeinsam mit unseren Kunden entwickelt und optimiert werden können und eine große Photovoltaikanlage.

Zur feierlichen Eröffnung ließen es sich auch unser geschĂ€ftsfĂŒhrender Gesellschafter Stephan Rösler sowie GeschĂ€ftsfĂŒhrer Volker Löhnert nicht nehmen, persönlich nach Wien zu kommen.

Wir gratulieren unserem Team in Wien zu diesem Meilenstein und wĂŒnschen fĂŒr die Zukunft viel Erfolg, spannende Projekte und natĂŒrlich jederzeit #goodvibrations.

KVP des Monats Juni: Optimierung am Siebeinsatz des S1-Trichters

  • Das Problem
    Der Siebeinsatz der S1 von AM Solutions wurde bislang aus zwei Komponenten gefertigt: einem gelaserten Rahmen und einem darin eingeschweißten Maschengewebe. Dieser Siebeinsatz wurde an der Unterseite des Trichters verschraubt und mit zwei Gummidichtungen ĂŒber- und unterhalb des Rahmens fixiert.
    Beim Montieren der Gummidichtungen kam es allerdings hĂ€ufig zu Schwierigkeiten: Kam es beim Lasern oder Schweißen zu einem leichten Verzug des Maschengewebes, verrutschten die Gummidichtungen hĂ€ufig wĂ€hrend des Einbaus und das an einer Stelle, die fĂŒr die Monteure schwer zu erreichen war.
    Die Montage des Siebeinsatzes galt deshalb als zeitaufwendig und umstÀndlich.
     
  • Die Idee
    Monteur Andreas Schönmann hatte schließlich eine erfolgversprechende Idee: Er schlug vor, den Siebeinsatz kĂŒnftig nicht mehr aus einem Rahmen mit eingeschweißtem Maschengewebe aufzubauen, sondern ihn vollstĂ€ndig aus einem einzigen Blech zu lasern. Dabei sollte die Siebfunktion durch prĂ€zise eingebrachte Langlöcher anstelle des Maschengewebes gewĂ€hrleistet werden. Auf Anraten seines Teamleiters stellte Andreas einen KVP-Antrag, in dem er seinen Vorschlag konkretisierte.
     
  • Die Umsetzung
    Die Idee von Andreas Schönmann landete nun auf dem Tisch von Lukas Hartan aus der AM Solutions-Konstruktion. Seine Aufgabe war es, die Sinnhaftigkeit des KVPs zu prĂŒfen, die Konstruktion neu zu bewerten und im Zuge des nĂ€chsten Release-Wechsels entsprechend anzupassen. Dieser ist fĂŒr Ende dieses Jahres vorgesehen, daher steht die tatsĂ€chliche Umsetzung des KVPs noch aus.
     
  • Nutzen / Fazit
    Durch die neue Konstruktion wird die Montage des Siebeinsatzes deutlich vereinfacht und die bisher auftretenden Probleme mit verrutschenden Dichtungen werden vermieden. Zudem kann eine Gummidichtung eingespart werden, wodurch sich die Anzahl der Bauteile reduziert. Das senkt den Montageaufwand und fĂŒhrt gleichzeitig zu geringeren Kosten.
Vielen Dank an Andreas Schönmann fĂŒr diesen KVP des Monats!

Gemeinsam zum Go-Live: Rund 70 interne Process Experts und Key User unterstĂŒtzen unsere SAP S/4 – Conversion

Mit der EinfĂŒhrung von SAP S/4 – Hana lĂ€uft bei Rösler derzeit die grĂ¶ĂŸte Transformation der IT-Landschaft seit der EinfĂŒhrung des SAP-Systems im Jahr 2010. Seit Beginn der Migration sind nicht nur die Kollegen aus dem Bereich Central IT Services, hier insbesondere die SAP-Teams, intensiv in das Projekt mit einbezogen, sondern auch eine ganze Menge Kollegen aus IT-fremden Bereichen und Abteilungen. Sie unterstĂŒtzen ihre Kollegen als sogenannte Process Experts, das heißt, sie bringen ihre Erfahrungen aus ihrer tĂ€glichen Arbeit mit dem alten ERP-System in die neue SAP S/4 – Hana-Welt ein.

Seit Anfang Juni befindet sich das Projekt nun in einer besonders wichtigen Phase: dem ersten Integrationstest. Dabei mĂŒssen rund 6.000 TestfĂ€lle in der neuen ERP-Umgebung durchgespielt werden. Welche das sind, haben die einzelnen Fachbereiche und auch unsere an SAP angebundenen Niederlassungen selbst definiert. Nur so ist garantiert, dass alle Transaktionen, die bislang im alten ERP-System durchgefĂŒhrt wurden, auch im neuen System funktionieren. Genau das wird von den Process Experts geprĂŒft.

Einer dieser Process Experts ist Andre Wenzel, Teamleiter Arbeitsvorbereitung Verfahrensmittel. Allein in seinem Verantwortungsbereich sind rund 400 TestfĂ€lle dokumentiert, rund 140 davon muss er selbst bearbeiten. „Jeder Prozess, der getestet werden muss, wurde als Aufgabe in unserem JIRA-Board angelegt. Treten Fehler auf, fehlen also beispielsweise Elemente in der BenutzeroberflĂ€che, werden diese von uns Process Experts ĂŒber das JIRA-Board an das SAP-Team gemeldet, von den Kollegen dort korrigiert und anschließend erneut von uns geprĂŒft. Dieser Kreislauf lĂ€uft so lange, bis die Funktion einwandfrei arbeitet“, erklĂ€rt Wenzel.

Insgesamt sind am Standort Deutschland derzeit rund 70 Mitarbeiter aktiv in die Testphase eingebunden. Dazu kommen die Kollegen von den weltweiten Standorten, die ebenfalls auf das neue ERP-System umgestellt werden. Sie alle begleiten das Projekt bereits seit lĂ€ngerer Zeit und unterstĂŒtzen ihre Kollegen auch noch nach der Inbetriebnahme des neuen ERP-Systems als Multiplikatoren.

Wie hoch der Testaufwand pro Abteilung ausfĂ€llt, hĂ€ngt stark davon ab, wie viele BerĂŒhrungspunkte ein Bereich mit dem SAP-System hat. Bei Andre Wenzel nehmen die Tests aktuell teils mehr als die HĂ€lfte seiner Arbeitszeit ein, auch in Abteilungen wie dem Strategischen Einkauf ist die Testphase intensiv und bindet teilweise eine komplette Arbeitskraft.

Trotz der intensiven Arbeitsbelastung hat Andre Wenzel persönlich Gefallen an den Tests gefunden. „Die Vorarbeit des SAP-Teams war sehr gut. Das neue System orientiert sich in vielen Bereichen an der bisherigen OberflĂ€che, das erleichtert uns allen die Arbeit in der aktuellen Phase. Manche SchaltflĂ€chen befinden sich an anderer Stelle, große Überraschungen haben wir aber bislang aber nicht erlebt“, berichtet Wenzel. Dennoch betont er, dass die Arbeit anspruchsvoll ist und von den Kollegen ein hohes Maß an Engagement und Einsatzbereitschaft erfordert.

Der aktuelle Integrationstest 1 lĂ€uft seit dem 1. Juni und muss bis zum 17. Juli abgeschlossen werden. Ziel ist es, in dieser Zeit alle dokumentierten TestfĂ€lle zu bearbeiten und bekannte Fehler zu dokumentieren, damit diese in den kommenden Projektphasen gezielt behoben werden können. Noch vor den Sommerferien soll es eine Besprechung der Testergebnisse geben. Dabei wird dann festgelegt, wie mit eventuell noch offenen Themen zum Zeitpunkt des Go-Lives umgegangen wird und zu welchem Zeitpunkt wir Kunden und Lieferanten ĂŒber mögliche EinschrĂ€nkungen in der unmittelbaren Phase vor dem Go-Live informieren.

Ab Mitte September folgen die nĂ€chsten Testphasen. Dann werden neben den noch offenen Punkten vor allem abteilungsĂŒbergreifende Prozesse und die Zusammenarbeit verschiedener Schnittstellen getestet. WĂ€hrend aktuell einzelne Transaktionen im Fokus stehen, geht es im Herbst um komplette Prozessketten.

Der Umzug auf das neue ERP-System ist ein extrem herausfordernder und zeitintensiver Prozess fĂŒr den Bereich Central IT-Services und vor allem die SAP-Teams. Ohne die UnterstĂŒtzung der Process Experts und zahlreicher weiterer Kollegen im Unternehmen wĂ€re er nicht möglich. Wichtige Teilprojekte wie die Inbetriebnahme von Sales Cloud und EWM wurden bereits umgesetzt. Der Go-Live des vollstĂ€ndigen SAP S/4 – Hana-Systems ist fĂŒr November geplant.

Mit dem neuen ERP-System schafft Rösler die Voraussetzungen, um bestehende und zukĂŒnftige GeschĂ€ftsprozesse effizient, transparent und zukunftsorientiert zu gestalten – und damit die digitale Weiterentwicklung des Unternehmens nachhaltig voranzutreiben.

Sportliche Highlights im Juni – starke Leistungen unserer Kollegen

Erster Platz beim Azubi Cup

Vier Spiele, voller Einsatz und ein Team, das fĂŒreinander gekĂ€mpft hat: Unsere Azubis haben sich Anfang Juni den Sieg beim Haßberge Azubi Cup 2026 in Krum gesichert. Neben starken Leistungen auf dem Platz stand vor allem eines im Mittelpunkt: echter Teamgeist. Genau dieser Zusammenhalt machte am Ende den entscheidenden Unterschied gegen starke Gegner von Regiolux, FrĂ€nkische, Valeo und der Sparkasse Schweinfurt-Haßberge aus.

Top Ten beim Frankenbike-Marathon

Bei Temperaturen von deutlich ĂŒber 30 Grad stellte sich Philipp Reuter, Konstrukteur bei AM Solutions, am 21. Juni der Herausforderung des Frankenbike-Marathons in Trieb. Trotz eines Reifenwechsels nach einem Plattfuß erreichte er einen starken 8. Platz in seiner Altersklasse. Auch optisch setzte er ein Ausrufezeichen: Er war erstmals im neuen Rösler Bike-Shirt unterwegs.

Aktuell grĂ¶ĂŸtes Team beim NP-Firmenlauf

Auch beim Neue Presse Firmenlauf am 11. September in GemĂŒnda sind wir derzeit vorne mit dabei: Mit knapp 60 Anmeldungen stellen wir aktuell die grĂ¶ĂŸte Teilnehmergruppe. Vielleicht bleibt das ja bis zum Startschuss so. Wer noch mitmachen möchte, kann sich gerne bei Gabi Lodes im Marketing anmelden.

AM Solutions erweitert S1 Familie: S1 Basic feiert erfolgreich Weltpremiere in Lyon

links: David Soldan; rechts: Julien Boussel

Die S1 von AM Solutions – 3D post processing technology hat sich im Laufe eines lĂ€ngeren Entwicklungsprozesses mittlerweile als Benchmark fĂŒr das automatisierte Post-Processing von Polymerbauteilen etabliert. Nun wurde die S1-Familie, die daneben auch die S1 Wet umfasst, durch die etwas kleinere, kompaktere S1 Basic erweitert.

Dabei handelt es sich um eine reduziertere Anlagenversion der S1, die unseren Kunden abseits der industriellen Serienfertigung einen standardisierten, wirtschaftlichen Einstieg in die automatisierte Nachbearbeitung additiv gefertigter Bauteile ermöglicht. Damit richtet sich die S1 Basic insbesondere an die Hersteller von Prototypen und Kleinserien sowie an Anwender aus der Entwicklungs-, Labor- und Pilotumgebung.

„Wir sehen eine klare Entwicklung bei den Druckerherstellern: Neben großen, produktionsstarken Systemen werden zunehmend auch Lösungen fĂŒr den Einstieg in die additive Fertigung angeboten. Dadurch sinken die EinstiegshĂŒrden fĂŒr Unternehmen spĂŒrbar, was den Zugang zur Technologie erleichtert und ihre Verbreitung in der Industrie beschleunigt. Gleichzeitig bleiben die Anforderungen an die BauteilqualitĂ€t unverĂ€ndert hoch“, erklĂ€rt David Soldan, Leiter von AM Solutions – 3D post processing technology. Genau diese Anforderungen adressiert die neue Anlage.

Integrierter 2-in-1-Prozess fĂŒr Reinigung und OberflĂ€chenfinish

Die S1 Basic basiert auf dem fĂŒr AM Solutions typischen 2-in-1-Prozess, der Reinigung und OberflĂ€chenbearbeitung in einer einzigen Anlage und mit nur einem Strahlmittel kombiniert. Daraus ergibt sich nicht nur eine Platzersparnis, sondern auch eine deutliche Vereinfachung der ProzessablĂ€ufe, was wiederum Zeit und Kosten spart.

Der durchgĂ€ngige Workflow umfasst das Entfernen von PulverrĂŒckstĂ€nden sowie die OberflĂ€chenhomogenisierung und Verdichtung. Dies fĂŒhrt zu gleichmĂ€ĂŸigeren OberflĂ€chenqualitĂ€ten und verbessert die Ergebnisse in nachgelagerten Prozessen wie beispielsweise dem chemischen GlĂ€tten oder FĂ€rben.

Entwicklung durch Rösler Frankreich

Die Konzeption und Entwicklung der S1 Basic erfolgten durch das Team von Rösler Frankreich. FĂŒr Jean-Jacques Andreu, GeschĂ€ftsfĂŒhrer von Rösler France, wĂ€re die erfolgreiche Umsetzung ohne die enge Zusammenarbeit mit AM Solutions in Deutschland nicht möglich gewesen.

Ein wichtiger Meilenstein war fĂŒr ihn die Weltpremiere der Anlage auf der 3D Print in Lyon: „Dort bot sich uns die Gelegenheit, direkt mit Kunden und Partnern ins GesprĂ€ch zu kommen und ihre ersten EindrĂŒcke zu erfahren. Das Feedback, das wir wĂ€hrend der Messe erhalten haben, war sehr positiv und bestĂ€tigte, dass der Markt nach innovativen Lösungen sucht, die Leistung, ZuverlĂ€ssigkeit und Nachhaltigkeit vereinen. Diese positive Resonanz ist eine wertvolle Anerkennung unserer gemeinsamen Leistung.“

Darauf können wir stolz sein!

Herzlich willkommen in der Rösler Group!

Löwe, Patrick

Löwe, Patrick
Mitarbeiter Logistik
Untermerzbach - Memmelsdorf

MĂŒller, Sascha

MĂŒller, Sascha
SAP Developer
Untermerzbach - Memmelsdorf

Rupp, Maik

Rupp, Maik
Mitarbeiter Logistik
Untermerzbach - Memmelsdorf

Schuch, Luis

Schuch, Luis
Monteur
Untermerzbach - Memmelsdorf

Zadran, Tufan

Zadran, Tufan
Mitarbeiter Produktion Schleifkörper
Untermerzbach - Memmelsdorf