09/2026

Inhalt / Themen

Ausbildungsstart 2026: Wir begrüßen unsere „Neuen“

KVP des Monats – Hinschauen. Hinterfragen. Verbessern.

Wenn SAP Pause macht: So meistern wir die Umstellung des ERP-Systems

Orange Welle beim NP-Firmenlauf: Rösler mit fast 80 Teilnehmern beim Firmenlauf am Start

Ferienabenteuer 2026 – Mit Rösler gut betreut durch die Ferien

GKN Aerospace optimiert die Instandhaltung von Turbinenschaufeln mit Rösler-Prozessen

Wir haben neue Kollegen – Herzlich willkommen in der Rösler Group!


Ausbildungsstart 2026: Wir begrüßen unsere „Neuen“

Die Zukunft der Oberflächentechnik beginnt nicht erst mit der nächsten Innovation – sondern mit den Menschen, die sie möglich machen.

Deshalb freuen wir uns sehr, zum 1. September unsere 23 neuen Auszubildenden an unserem Hauptstandort Untermerzbach begrüßen zu dürfen.

Ob in der Fertigung, im Labor, in der Elektro- und Automatisierungstechnik, im Lager, in der Konstruktion, in der Küche oder im kaufmännischen Bereich: Unsere Ausbildung verbindet fundiertes Fachwissen mit praktischer Erfahrung und echter Verantwortung. Erfahrene Kolleginnen und Kollegen begleiten die neuen Nachwuchskräfte dabei vom ersten Tag an. Gemeinsame Outdoortage und ein herzlich gestaltetes Onboarding-Programm sorgen von Anfang an für Zusammenhalt und Zugehörigkeitsgefühl.

Wir wünschen allen einen erfolgreichen Start, viele spannende Einblicke und Freude daran, gemeinsam Zukunft zu gestalten. Willkommen bei Rösler! 🧡

KVP des Monats – Hinschauen. Hinterfragen. Verbessern.

Im Arbeitsalltag werden Handgriffe, Wege und Arbeitsschritte schnell zur Routine. Vieles erledigen wir auf dieselbe Weise wie immer, ohne zu prüfen, ob es inzwischen einfacher, schneller oder sicherer geht.

Genau darum geht es beim Kontinuierlichen Verbesserungsprozess, kurz KVP: Bestehende Abläufe aufmerksam beobachten, Hindernisse erkennen und gemeinsam bessere Lösungen entwickeln.

„Auch kleine Verbesserungen können im Arbeitsalltag viel bewirken: Ein vereinfachter Arbeitsschritt, ein optimierter Ablauf oder eine praktische Hilfestellung können Zeit sparen, Fehler vermeiden und die Arbeit erleichtern“, erklärt Dominik Baumann, Abteilungsleiter Lean- und Prozessmanagement.

 

 

Unsere bisherigen KVPs zeigen, wie vielfältig solche Verbesserungen sein können. Von einer Papiereinsparung in der Logistik über die optimierte Fertigung eines selbstentwickelten Blechtransportwagens bis hin zu Vorrichtungen, die das Rüsten in der mechanischen Fertigung deutlich verkürzen und die Qualität der Teile verbessern.

Alle Ideen haben eines gemeinsam: Jemand hat aufmerksam hingeschaut, einen Ablauf hinterfragt und den ersten Schritt zur Verbesserung gemacht.

Es lohnt sich deshalb jederzeit, den eigenen Arbeitsalltag bewusst unter die Lupe zu nehmen:

  • Welche Arbeitsschritte sind unnötig kompliziert?
  • Wo entstehen Wartezeiten, Umwege oder vermeidbare Handgriffe?
  • Welche Abläufe führen wiederholt zu Fehlern oder Störungen?
  • Was lässt sich sicherer, ergonomischer oder einfacher gestalten?
  • Welche Tätigkeit erledigen wir noch wie vor Jahren, obwohl es heute eine bessere Lösung geben könnte?

Wichtig: Für einen KVP braucht es keine vollständig ausgearbeitete Lösung. Eine konkrete Beobachtung und ein erster Verbesserungsgedanke genügen. Gemeinsam mit den betroffenen Fachabteilungen entwickeln die Kollegen aus dem Lean- und Prozessmanagement passende Verbesserungsmaßnahmen.

Entscheidend ist der erste Schritt: hinschauen, hinterfragen und die Idee einreichen. Denn jede Verbesserung beginnt mit einer Beobachtung.

Deshalb: Augen auf, Idee festhalten und KVP-Vorschlag einreichen. Die Einreichung ist jederzeit über das Rösler Public Desktop Launchpad möglich.

Wenn SAP Pause macht:
So meistern wir die Umstellung des ERP-Systems

Die Umstellung unseres SAP-Systems auf SAP S/4HANA rückt näher. „Der 16. November steht als offizieller Umstellungstermin nun unumstößlich fest. Mittlerweile ist das Projekt so weit fortgeschritten, dass es kein Zurück mehr gibt“, erklärt Marcus Henkel, Bereichsleiter Central IT-Services. Das heißt, jetzt wird es richtig spannend.

Herausforderung Freeze-Phase

Denn bevor das neue System startet, steht eine besondere Herausforderung bevor: die sogenannte Freeze-Phase rund um den Umstellungstermin. Vom 11. bis zum 15. November wird SAP nicht zur Verfügung stehen. Das betrifft nicht nur die zahlreichen Kolleginnen und Kollegen, die SAP als zentrales Arbeitstool nutzen und in dieser Zeit nicht wie gewohnt arbeiten können. Viel wichtiger ist: Von unserem ERP-System hängen fast alle zentralen Prozesse innerhalb des Unternehmens ab. Von Vertrieb, Konstruktion, Arbeitsvorbereitung, Einkauf, Beschaffung, Logistik und Fertigung bis hin zu Montage und Service – für viele Abteilungen ist das ERP-System die Lebensader, durch die die Informationen fließen, die sie für ihre tägliche Arbeit zwingend brauchen.

Für die Abteilung Industrial Engineering, die im Bereich Maschinenbau für die Arbeitsvorbereitung, Beschaffung und die Planung der Produktion zuständig ist, kümmert sich unter anderem Abteilungsleiter David Zeitz um einen möglichst reibungslosen Übergang vom alten auf das neue ERP-System. Gemeinsam mit seiner Kollegin Manuela Kettler-Gawlich, Teamleitung Projektmanagement Office und „Treiber“ der Cut-over-Themen, werden derzeit die Details rund um die Freeze-Phase geplant: „Wann geht der letzte Versand raus? Wann findet die letzte Warenannahme statt? Welche Bestellungen und Fertigungsaufträge müssen vorgezogen oder nach hinten verschoben werden? Und wann sind die letzten Material- und Leistungsbuchungen in der Produktion möglich? All diese Fragen stimmen wir im Rahmen der sogenannten Cut-over-Planung ab und behalten dabei unser oberstes Ziel im Blick: Einen Stillstand der Produktion in jedem Fall zu verhindern.“ 

 

Um das zu erreichen, wird die Materialversorgung so geplant, dass für die betroffenen Tage ausreichend Material vorhanden ist. Die Produktionszeiten werden von den Kollegen in der Montage während der Umstellung über Excel-Listen erfasst und anschließend in S/4HANA nachgetragen. Parallel laufen die Vorbereitungen für unsere externen Partner: Aktuell werden etwa unsere Lieferanten über die anstehende Systemumstellung und die damit verbundenen Einschränkungen informiert. So sollen unter anderem Liefertermine, Warenannahmen und Versandvorgänge rechtzeitig abgestimmt werden, damit auch außerhalb des Unternehmens alle Beteiligten gut durch die Umstellungsphase kommen.

Was bedeutet die Freeze-Phase für die Mitarbeitenden?

Während die Kolleginnen und Kollegen in der Produktion auch während der Freeze-Phase weiterarbeiten sollen, sieht es in anderen Unternehmensbereichen anders aus, insbesondere dort, wo täglich nahezu ausschließlich mit SAP gearbeitet wird. „Im Industrial Engineering beispielsweise ist ein normales Arbeiten während der Freeze-Phase nicht möglich. Deshalb haben wir, neben dem Abbau von Gleitzeit und Urlaub, vorab bereits Aufgaben definiert, die in dieser Zeit erledigt werden können. Etwa das Aufarbeiten liegengebliebener Themen, Schulungen oder die Überarbeitung von Roxtra-Dokumenten“, erklärt David Zeitz.

Auch Mitarbeitende aus Bereichen wie Konstruktion, Vertrieb oder Service werden ihre Tätigkeiten entsprechend anpassen. Die Freeze-Phase bedeutet aber nicht für alle Mitarbeitenden drei Tage voller Ersatzaufgaben. Die jeweiligen Vorgesetzten entscheiden deshalb abhängig von Tätigkeit und Situation, ob eine Anwesenheit sinnvoll ist oder beispielsweise Gleitzeit abgebaut werden kann. Ein Teil der Kolleginnen und Kollegen wird während dieser Zeit zu Hause bleiben.

Nächste Herausforderung: die Ramp-up-Phase

Nach dem Go-live wartet bereits die nächste Herausforderung: Wenn S/4HANA wieder läuft, müssen die Prozesse Schritt für Schritt hochgefahren werden, die sogenannte Ramp-up-Phase beginnt. Nun gehen die Überlegungen in die andere Richtung: Wann können die ersten Spediteure wieder anliefern? Wann starten die ersten Warenausgänge? Und wie wird die Materialversorgung der Produktion wieder auf das normale Niveau gebracht? Durch die Unterbrechung kann sich in dieser Zeit einiges aufstauen. Ziel ist deshalb, den entstehenden Belastungspeak so zu steuern, dass Produktion, Wareneingang und Kundenaufträge schnell wieder störungsfrei bearbeitet werden können. Die Voraussetzungen dafür werden bereits jetzt geschaffen. Die beteiligten Teams stimmen sich eng ab, planen die Abläufe bis ins Detail und definieren klare Schritte für die Zeit vor, während und nach der Umstellung. Auch Kunden und Lieferanten werden frühzeitig eingebunden, damit die Abläufe entlang der gesamten Lieferkette entsprechend vorbereitet werden können.

So soll aus der mehrtägigen, notwendigen Unterbrechung kein längerer Stillstand werden, sondern ein kontrollierter Übergang in das neue SAP-System. Abteilungsleiter David Zeitz blickt optimistisch auf die bevorstehende Herausforderung: „Ich bin absolut zuversichtlich, dass uns der Übergang gut gelingt. Wir haben im Team und gerade unter den Test-Usern viele alte Hasen, die unsere Prozesse sehr gut kennen und dafür sorgen, dass wir nichts vergessen.“

Orange Welle beim NP-Firmenlauf:
Rösler mit fast 80 Teilnehmern beim Firmenlauf am Start

5 Kilometer. Über 1.700 Läuferinnen und Läufer. Und mittendrin: Rund 80 Kollegen vom Team Rösler.

Beim „Neue Presse Firmenlauf“ 2026 haben wir unsere Teilnehmerzahlen im Vergleich zum letzten Jahr mehr als verzehnfacht. Vielen Dank an unsere Geschäftsführung, die die Teilnahme an dem Laufevent für viele durch die Bereitstellung von Verzehrgutscheinen und den T-Shirts im ikonischen Rösler-Orange erst richtig attraktiv gemacht hat.

Alle, die dort waren, werden den Abend bestimmt in guter Erinnerung behalten. Viele Kollegen schwärmten geradezu von der Möglichkeit, mal wieder jenseits des Arbeitsalltages zusammensitzen zu können und gemeinsam Spaß zu haben.

Läuferisch waren alle Leistungsstufen vorhanden: Mit Philipp Reuter von AM Solutions kam mal wieder der schnellste Mann aus unseren Reihen. Doch auch in der Mitte und am Schluss des Feldes leuchtete es intensiv in Orange.

Danke an alle, die dabei waren! Wir haben nicht nur farblich ein Ausrufezeichen gesetzt, sondern auch noch etwas Gutes getan, denn die Einnahmen des Firmenlaufes werden für einen guten Zweck eingesetzt.

Es wäre schön, wenn wir dieses Erlebnis im kommenden Jahr wiederholen könnten.

Ferienabenteuer 2026 – Mit Rösler gut betreut durch die Ferien

Wenn Schule und Kindergarten Ferien machen, stehen berufstätige Eltern jedes Jahr vor der Frage nach einer zuverlässigen Betreuungslösung. Das Ferienabenteuer der Verwaltungsgemeinschaft Ebern bietet hier eine verlässliche Lösung, die den Kindern Spaß macht und die Eltern entlastet. Deshalb haben wir das Betreuungsprogramm auch in diesem Jahr wieder gerne mit einer Spende an den Veranstalter unterstützt. Außerdem erhielten Rösler-Mitarbeiter, die ihre Kinder beim Ferienabenteuer betreuen ließen, einen Preisvorteil.

Wie vielseitig das Ferienabenteuer in diesem Sommer war, zeigt ein Blick auf das Programm, bei dem Gemeinschaft, Bewegung, Kreativität und sommerliche Abkühlung im Mittelpunkt standen. Neben Fußball, Tischtennis und Gruppenspielen konnten die Kinder bei einem „Superhelden“-Nachmittag Masken gestalten, ein Quiz lösen und einen Hindernisparcours meistern. Bei der „Spiele-Olympiade“ standen Teamgeist, Fairness und gemeinsamer Spaß im Mittelpunkt.

Für Abkühlung sorgten zwei Freibadbesuche. Weitere Höhepunkte für die Kinder waren der Besuch auf einem Reiterhof sowie ein gemeinsamer Kinonachmittag mit Popcorn.

Wir freuen uns, dass wir als Sponsor des Ferienabenteuers dazu beitragen konnten, dass unsere Mitarbeitenden Familie und Beruf noch besser miteinander vereinbaren konnten und die Kinder abwechslungsreiche, spannende und unvergessliche Ferientage erlebt haben.

GKN Aerospace optimiert die Instandhaltung von Turbinenschaufeln mit Rösler-Prozessen

GKN Aerospace ist ein weltweit führender Hersteller für Hochleistungskomponenten und -systeme für die Luft- und Raumfahrtindustrie mit Kunden wie Pratt & Whitney, General Electric und Boeing. Das Unternehmen hat in El Cajon (Kalifornien) ein hochmodernes Werk in Betrieb genommen, das sich auf die Bereiche Instandhaltung und Wartung (englisch: Maintenance, Repair and Overhaul, kurz MRO) von Luftfahrtkomponenten konzentriert.

An dem kalifornischen Standort bestehen aufgrund von regulatorischen Vorgaben strikte Umweltauflagen. Gleichzeitig erfordern die Prozesse präzise und hocheffiziente Technik, damit die geforderten Ergebnisse zuverlässig erreicht werden können. Für das prozessintensive Wiederaufbereiten von Flugzeug-Turbinenschaufeln entschied sich GKN Aerospace bei zwei Prozessschritten für Anlagen und Prozesse von Rösler. Sowohl beim Entschichten als auch beim finalen Gleitschleifen konnten wir uns mit unseren leistungsstarken Lösungen durchsetzen.

Das Entschichten erfolgte bislang mithilfe eines chemischen Prozesses, wobei Stoffe zum Einsatz kamen, die anschließend aufwendig und teuer entsorgt werden mussten. Jetzt setzt das Unternehmen für das Stripping eine ALS-Anlage, also eine Roboterstrahlanlage mit Drehtisch ein. Darauf können bis zu sechs Turbinenschaufeln nebeneinander aufgespannt werden, die dann nacheinander mittels Hochdruckwasserstrahlen bearbeitet werden. Der Prozess läuft nun etwa doppelt so schnell ab wie vorher und es entstehen keine chemischen Abwässer sowie kontaminierte Beschichtungsrückstände. Außerdem wird jeder Arbeitsschritt lückenlos protokolliert. Das gewährleistet eine vollständige Rückverfolgbarkeit der Bearbeitung und höchste Sicherheit.

 

Auch beim finalen Gleitschleifen entschied sich GKN Aerospace für Rösler – konkret für  zwölf Trogvibratoren sowie die zugehörigen Verfahrensmittel. Der Bearbeitungsprozess an sich war von Beginn an klar definiert und durfte von uns nicht verändert werden. Der Effekt durch die neuen Anlagen und die hochwertigen Schleifkörper ist enorm: Rund 30 Prozent Schleifkörper können eingespart werden. Dabei ist die Bearbeitung rund 50 Prozent schneller als davor. Bahnbrechend für die Nachhaltigkeit des Gleitschliffsystems ist der Umstieg vom Frischwasserbetrieb auf eine Kreislaufführung des Prozesswassers, wozu die Anlage mit vier vollautomatisierten Zentrifugen ausgestattet ist. Wir sparen damit pro Stunde bei zwölf Gleitschliffanlagen rund 1.500 Liter Wasser, die vorher einfach entsorgt werden mussten. Im Kreislauf geführt hat das Prozesswasser eine Standzeit von rund drei Monaten.

Unser Kunde ist mit dieser Lösung absolut zufrieden. „Wir haben uns jederzeit optimal von Rösler betreut gefühlt und würden uns wieder für diesen Weg entscheiden“, so das Fazit von Salvador Jaimez-Meneses von GKN Aerospace. Abgerundet wird das Prozesswasser-Paket durch die Software Rösler Smart Solutions (RSS) Advanced.

Darauf dürfen wir stolz sein.

Herzlich willkommen in der Rösler Group!

Hofmann, Finn
Mitarbeiter - CEC Gleitschlifftechnik
Untermerzbach - Memmelsdorf

Möx, Calvin
Monteur - Neumaschinenmontage
Untermerzbach - Memmelsdorf

Thome, Markus
Projekteinkäufer
Untermerzbach - Memmelsdorf